Sakura Internet sprang am Freitag um 20,27%, nachdem Microsoft einen bedeutenden KI-Investitionsvorstoß in Japan angekündigt und das Cloud-Unternehmen neben SoftBank als wichtigen Partner genannt hatte.
Microsoft gab bekannt, zwischen 2026 und 2029 1,6 Billionen Yen – etwa 10 Milliarden US-Dollar – in Japan zu investieren. Die Investition umfasst KI-Infrastruktur, Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit und die Verpflichtung, bis 2030 1 Million Ingenieure und Entwickler auszubilden.
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Die Ankündigung erfolgte während eines Besuchs in Tokio durch Brad Smith, Vizevorsitzender und Präsident von Microsoft, der Premierministerin Sanae Takaichi traf.
Sakura Internet, das inländische Rechenzentren in ganz Japan betreibt, wird im Rahmen der Partnerschaft mit SoftBank zusammenarbeiten, um KI-Rechenkapazität bereitzustellen. Dazu gehören Grafikprozessoren, die sich physisch in Japan befinden.
Die Einrichtung ist darauf ausgelegt, Unternehmen und Regierungsbehörden die Verarbeitung sensibler Daten zu ermöglichen, ohne dass diese das Land verlassen, während gleichzeitig auf Microsoft Azure-Dienste zugegriffen werden kann.
SoftBank und Microsoft Japan führen außerdem Gespräche über eine gemeinsame Lösung, die Azure-Kunden den direkten Zugriff auf SoftBanks KI-Rechenplattform ermöglichen würde.
SoftBank Group schloss am Freitag mit einem Plus von 0,22%, während SoftBank Corp. um 1,02% zulegte.
Microsoft verwies auf die starke KI-Akzeptanz in Japan als Treiber des Deals. Etwa jede fünfte Person im erwerbsfähigen Alter im Land nutzt jetzt generative KI-Tools, so Microsofts eigener AI Diffusion Report. Das ist im Vergleich zu etwa jeder sechsten Person weltweit.
Smith sagte, die Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten in Japan wachse, und die Investition stimme mit dem Vorstoß von Premierministerin Takaichi überein, fortschrittliche Technologie zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums und der nationalen Sicherheit einzusetzen.
Über Sakura und SoftBank hinaus gab Microsoft bekannt, mit fünf weiteren großen japanischen IT-Unternehmen zusammenzuarbeiten, um das Ziel von 1 Million KI-Fachleuten bis 2030 zu erreichen. Dazu gehören NTT Data Corp., NEC, Fujitsu und Hitachi.
Die Partnerschaft wird auch die Entwicklung inländischer großer Sprachmodelle in Japan unterstützen.
Microsofts Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit mit Japan wird den Austausch von Informationen über Cyberbedrohungen und Kriminalprävention mit lokalen Behörden umfassen.
Sakura Internet schloss bei 2.967,00 JPY, ein Plus von 500,00 JPY am Tag.
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