Der Abschwung von Bitcoin scheint die Unsicherheit rund um Quantencomputer bereits größtenteils eingepreist zu haben, so die Analysten von Bernstein. Der etwa 50-prozentige Rückgang des Assets von seinem Höchststand im Oktober 2025 bei 126.198 US-Dollar (178.180 AU-Dollar) wird als Beleg dafür gesehen, dass Investoren mehrere aufkommende Risiken eingepreist haben. Trotz erhöhter Besorgnis argumentiert das Unternehmen, dass die Bedrohung kurzfristig beherrschbar bleibt.
Das Interesse an dem Thema ist nach Erkenntnissen von Google-Forschern über die Fähigkeiten zukünftiger Quantensysteme gewachsen. Ihre Analyse legt nahe, dass theoretisch ein privater Bitcoin-Schlüssel in etwa neun Minuten mit fortschrittlicher Quantenhardware geknackt werden könnte. Solche Prognosen haben zu erneuter Prüfung geführt, wie schnell Bitcoin sein Sicherheitsmodell weiterentwickeln muss.
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Bernstein vertritt die Ansicht, dass Entwickler noch ausreichend Zeit zum Reagieren haben, mit einem geschätzten Zeitfenster von drei bis fünf Jahren für die Implementierung quantenresistenter Upgrades. Es verwies auch auf Verbesserungen bei kryptografischen Methoden, einschließlich Zero-Knowledge-Technologien, die zur Risikominderung beitragen könnten.
Das vorgeschlagene BIP-360-Upgrade stellt einen möglichen Weg dar, der darauf abzielt, Schwachstellen zu reduzieren, die mit bestimmten Transaktionsstrukturen verbunden sind. Selbst bei Implementierung würden jedoch einige inaktive Bitcoin-Bestände künftigen Durchbrüchen ausgesetzt bleiben.
Das Unternehmen erwartet, dass große institutionelle Inhaber, einschließlich ETF-Emittenten und Unternehmensinvestoren, eine konstruktive Rolle bei der Konsensbildung über Upgrades spielen werden. Letztendlich deuten Branchenstimmen darauf hin, dass die weitverbreitete Einführung neuer Standards, statt der technischen Umsetzung, die komplexeste Herausforderung sein wird.
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