Der Beitrag Goldman Sachs steigt in das Bitcoin ETF-Rennen ein, nachdem es den XRP-Markt dominiert hat, erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Am 14.04. hat Goldman Sachs, der siebtgrößte Vermögensverwalter der Welt mit 3,65 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten (AUM), einen Bitcoin ETF bei der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC eingereicht.
Das Produkt, bekannt als Goldman Sachs Bitcoin Premium Income ETF, konzentriert sich auf die Generierung einer stabilen Rendite, um ältere Anleger anzusprechen, daher der Spitzname "Boomer Candy".
Anstatt Bitcoin zu kaufen, wird Goldman Sachs mindestens 80% seiner Vermögenswerte in Spot Bitcoin ETPs und andere Bitcoin-verbundene Produkte wie Optionen und Indizes investieren. Der Fonds wird auch monatliche Dividenden für Anleger generieren, indem er Bitcoin-Call-Optionen verkauft.
Während diese Merkmale ein stetiges Einkommen garantieren und einen Puffer gegen Marktvolatilität bieten, besteht ihr Nachteil darin, dass sie die Gewinne begrenzen, die das Unternehmen während einer BTC-Rallye erzielen könnte.
Nach einer typischen 75-tägigen SEC-Prüfungsfrist schätzen Analysten, dass der ETF Ende Juni 2026 eingeführt werden könnte.
Quelle: SEC.gov
Die Ankündigung unterstreicht einen Wandel bei Goldman Sachs, vom Bitcoin-Produktinvestor zum Emittenten. Es diversifiziert sein Krypto-ETF-Portfolio weiter, mit weiteren Beteiligungen an Ethereum, Solana und XRP (Goldman Sachs ist der größte Inhaber von XRP ETFs weltweit).
Darüber hinaus zeigt es einen gestiegenen Appetit auf digitale Vermögenswerte-Anlageprodukte bei institutionellen Anlegern. Erst letzte Woche hat Morgan Stanley den nun günstigsten Spot Bitcoin ETF in den USA eingeführt. Andere bedeutende Institutionen, die ähnliche Produkte anbieten, sind Grayscale und BlackRock.
Allerdings ändern diese Unternehmen weiterhin aktiv ihre Positionen in diesen Produkten, um die Rentabilität aufrechtzuerhalten. Erst gestern verzeichneten Spot Bitcoin ETFs Nettoabflüsse von 291 Millionen US-Dollar, während Spot Ethereum ETFs Zuflüsse von 9,44 Millionen US-Dollar verzeichneten.


