Ein SENATOR äußerte am Mittwoch Bedenken hinsichtlich möglicher Verzögerungen bei der Fertigstellung von Wohnbauprojekten, nachdem das Ministerium für Menschliche Siedlungen und Stadtentwicklung (DHSUD) angeordnet hatte, die Bewertung und Genehmigung von Projekten von den Regionalbüros in die Zentrale zu verlagern.
Während der Anhörung des Senatsausschusses für Stadtplanung, Wohnungswesen und Umsiedlung warnte Senator Joseph Victor G. Ejercito, dass das Rundschreiben des DHSUD, das die zentralisierte Bewertung von Wohnbauprojekten vorschreibt, die Wohnraumversorgung beeinträchtigen könnte.
„Durch diese Änderung besteht ein klares Risiko von Engpässen und Verzögerungen bei der Projektbearbeitung – Verzögerungen, die den bestehenden Wohnungsrückstand des Landes noch weiter verschlimmern könnten", sagte Herr Ejercito.
In seiner Eröffnungsrede wies Herr Ejercito, Verfasser des Republik-Gesetzes Nr. 11201, dem sogenannten DHSUD-Gesetz, darauf hin, dass die Philippinen bis 2040 etwa 22 Millionen Wohneinheiten benötigen würden, während derzeit ein Rückstand von 2,2 Millionen Einheiten besteht und 3,7 Millionen Familien in informellen Siedlungen leben.
Carla Abegail B. Calleja, nationale Präsidentin der Real Estate Brokers Association of the Philippines, Inc., forderte die Aussetzung der MC Nr. 2025-14, um die Genehmigungsbefugnis der Regionalbüros wiederherzustellen.
Sie erklärte, dass die Anordnung ihre Bearbeitungszeit für Lizenzen um 60 bis 90 Tage verlängert habe.
„Wenn alle Entscheidungen an einem Schreibtisch in einem Büro in Metro Manila gebündelt werden, haben große Entwickler mit Ressourcen und Verbindungen in der Hauptstadt immer einen Vorteil", sagte Frau Calleja und wies zudem darauf hin, dass kleine Entwickler aus den Provinzen nicht mit jenen konkurrieren können, die in der Nähe der Zentrale ansässig sind. — Kaela Patricia B. Gabriel


