Der ranghohe republikanische US-Senator Thom Tillis hat signalisiert, dass er das geplante Kryptowährung Gesetz zur Marktstruktur im Senat nicht unterstützen wird, sofern keine Ethikbestimmungen aufgenommen werden, die regeln, wie Mitarbeiter des Weißen Hauses mit digitalen Assets umgehen dürfen. Laut Politico erklärte Tillis, dass das Gesetz eine entsprechende Ethikklausel enthalten müsse, bevor es den Senat passiere – andernfalls werde er dagegen stimmen.
Der demokratische Senator Ruben Gallego schloss sich dieser Haltung an und erklärte: „Es gibt kein endgültiges Gesetz – es gibt keine endgültige Bewegung –, ohne eine parteiübergreifende Einigung bei der Ethikbestimmung."
Tillis, der Anfang nächsten Jahres aus dem Amt ausscheiden wird, ist ein ranghohes Mitglied des Bankenausschusses des Senats, der die Fortschritte des Gesetzentwurfs überwacht. Das Repräsentantenhaus hat im Juli bereits eine Version des Pakets, bekannt als CLARITY Act, verabschiedet. Der Senatsentwurf sieht vor, die regulatorische Verantwortung für Krypto zwischen der Commodity Futures Trading Commission und der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC aufzuteilen, und ist mit langwierigen Diskussionen konfrontiert – insbesondere hinsichtlich der Ethikklausel und der Fragen rund um Stablecoin-Renditezahlungen.
Gesetzgeber beider Seiten haben Bedenken hinsichtlich potenzieller Interessenkonflikte zwischen politischen Persönlichkeiten und dem Krypto-Sektor geäußert. Demokratische Gesetzgeber haben die Aktivitäten der Krypto-Unternehmungen der Familie Trump kritisiert und versucht, das Gesetz zu nutzen, um wahrgenommene Interessenkonflikte zu adressieren.
Die Gespräche über die Ethikbestimmungen schreiten Berichten zufolge voran, obwohl die genaue Formulierung noch nicht festgelegt ist. „Wir machen Fortschritte", sagte der demokratische Senator Adam Schiff gegenüber Politico. „Wir haben lange gesprochen, ohne große Fortschritte zu erzielen, und jetzt, da andere Teile des Gesetzentwurfs zusammenzuwachsen beginnen, nähern wir uns an."
Schiff hat zuvor seine Unterstützung für einen umfassenden Ethikrahmen signalisiert, der das Engagement des Bundes mit digitalen Assets einschränken würde, einschließlich Verbote für Bundesbedienstete, bestimmte Assets zu sponsern, zu befürworten oder auszugeben. Er wies darauf hin, dass solche Einschränkungen breit angewendet würden und möglicherweise auch den Präsidenten beträfen, der öffentlich mit Memecoins und NFT-Projekten, die seinen Namen tragen, interagiert hat.
Während sich der politische Prozess entfaltet, bleibt die zugrundeliegende regulatorische Architektur ein zentraler Streitpunkt. Der Ansatz des CLARITY Act, die Zuständigkeit zwischen der CFTC und der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC formal abzugrenzen, wird weiterhin debattiert, wobei Stakeholder besorgt über Lücken, Präemption und die Behandlung komplexer Instrumente wie Stablecoins sind. Die Verhandlungen spiegeln auch eine breitere Spannung zwischen Durchsetzungszielen und der Schaffung eines klaren, vorhersehbaren regulatorischen Rahmens für Krypto-Märkte wider.
Über die substanzielle regulatorische Mechanik hinaus berührt der Diskurs die Frage, wie Strafverfolgungsbehörden – von der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC über das DOJ bis zur CFTC – bei der Überwachung von Digital-Asset-Aktivitäten koordinieren werden, die Wertpapierrecht, Warenregeln und Anti-Geldwäsche-Standards berühren. Compliance-Teams, Börsen und Finanzinstitute beobachten genau, ob es zu Veränderungen kommt, die Lizenzen, grenzüberschreitende Aktivitäten und die Integration von Banking und Krypto beeinflussen könnten. Die Diskussion findet auch in einem breiteren internationalen Kontext statt, in dem andere Länder ihre eigenen Ethik- und Offenlegungsrahmen für politische Beiträge und Krypto-bezogene Sponsorings vorantreiben. Kanada beispielsweise hat Schritte unternommen, um Gesetzgebung zur Regelung von Krypto-Politikspenden voranzutreiben, was verdeutlicht, wie Fragen der politischen Finanzierung und Krypto-Regulierung in mehreren Märkten zusammenlaufen.
Branchenteilnehmer haben es mit einem dynamischen politischen Umfeld zu tun, in dem Ethikbestimmungen, sofern sie verabschiedet werden, prägen könnten, wie Unternehmensakteure mit politischen Entscheidungsträgern und Gesetzgebern interagieren. Die potenzielle Reichweite eines breiten Ethikregimes – das auf den Präsidenten und andere hochrangige Amtsträger angewendet werden könnte – würde eine hohe Compliance-Hürde für politische Kommunikation und Asset-Befürwortungen setzen, mit Auswirkungen auf Corporate Governance, Lobbying-Offenlegungen und das Management von Interessenkonflikten.
Zusammenfassend bleibt der Verlauf des Kryptowährung Gesetzes zur Marktstruktur des Senats von den in das Paket eingefügten ethischen Leitplanken abhängig. Da der CLARITY Act bereits im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde und die Verhandlungen im Senat andauern, wird das Ergebnis beeinflussen, wie Regulatoren die Aufsicht zwischen CFTC und U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC aufteilen, wie Digital-Asset-Produkte nach Wertpapier- und Warengesetzen behandelt werden und wie die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor in einem von rascher Innovation und erhöhter Kontrolle geprägten Umfeld fortschreitet.
Abschließende Perspektive: Die nächste Phase hängt davon ab, ob die Ethikbestimmungen einen parteiübergreifenden Konsens erreichen. Wenn eine solche Formulierung angenommen wird, könnte dies den politischen Kurs, die Durchsetzungsprioritäten und die Compliance-Belastungen für Krypto-Unternehmen und Finanzinstitute, die in den Vereinigten Staaten tätig sind, wesentlich verändern.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als Sen. Tillis unterstützt Kryptowährung Gesetz nur mit Ethikbestimmung auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.


