Nick Timiraos, ein Journalist, der für seine engen Verbindungen zur Fed bekannt ist, teilte neue Details über die zukünftige Zinspolitik der Institution mit. Weiterlesen: OneNick Timiraos, ein Journalist, der für seine engen Verbindungen zur Fed bekannt ist, teilte neue Details über die zukünftige Zinspolitik der Institution mit. Weiterlesen: One

Einer der der Fed am nächsten stehenden Journalisten sagt, die Zinssätze haben einen kritischen Punkt erreicht – hier sind die Details

2026/05/03 16:37
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Nick Timiraos, ein Journalist, der für seine engen Beziehungen zur Fed bekannt ist, schrieb, dass die Diskussionen innerhalb der Fed über den Zinspfad einen kritischen Wendepunkt erreicht haben.

Demnach diskutieren die Offiziellen nun nicht mehr darüber, wann Zinssenkungen beginnen werden, sondern unter welchen Bedingungen Zinserhöhungen erneut notwendig sein könnten.

Die nach der jüngsten Sitzung veröffentlichte Erklärung signalisierte eine bedeutende Veränderung in der Kommunikationssprache der Fed. Dallas-Fed-Präsidentin Lorie Logan, Cleveland-Fed-Präsidentin Beth Hammack und Minneapolis-Fed-Präsident Neel Kashkari widersprachen formell der Beibehaltung der Aussage, dass „der nächste Schritt höchstwahrscheinlich eine Zinssenkung sein wird". Dies wurde als seltene Divergenz in der Geschichte der Fed vermerkt.

Federal-Reserve-Vorsitzender Jerome Powell, dessen Amtszeit sich dem Ende nähert, räumte in einer Erklärung nach der Sitzung ein, dass es „intensive Diskussionen" innerhalb des Ausschusses gegeben habe. Powell erklärte zwar, dass sie die Leitlinie aus verfahrenstechnischen Gründen nicht vollständig gestrichen hätten, wies jedoch ausdrücklich darauf hin, dass sich die Haltung der Fed von einer taubenartigen zu einer neutraleren Position verschoben habe. Er sagte auch, dass die Argumente der abweichenden Mitglieder „vollständig gültig" seien. Diese Aussagen deuten darauf hin, dass sich die Fed allmählich von Signalen für Zinssenkungen entfernt und einen „abwartenden" Ansatz verfolgt.

Der entscheidende Faktor hinter diesem politischen Wandel ist der Schock für die Energiemärkte. Insbesondere die Versorgungsunterbrechung aufgrund der faktischen Schließung der Straße von Hormus hat die Bedenken verstärkt, dass die Energiepreise über einen längeren Zeitraum hoch bleiben könnten. Laut Experten stellt diese Situation nicht nur einen vorübergehenden Preisanstieg dar, sondern auch ein strukturelles Risiko, das die allgemeinen Inflationserwartungen nach oben treiben könnte.

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Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari machte in seiner jüngsten Rede auf dieses Szenario aufmerksam und sagte, dass Zinserhöhungen wieder auf die Tagesordnung kommen könnten, wenn der Bosporus nicht bald wiedereröffnet werde. Laut Kashkari würden diese Schritte zwar den Arbeitsmarkt schwächen, die Bekämpfung der Inflation werde jedoch Priorität bleiben.

Andererseits kritisierte der frühere Fed-Ökonom William English die aktuelle politische Haltung und erklärte, dass das Festhalten an stabilen Zinsen bei steigender Inflation einer „passiven Lockerung" gleichkomme und langfristig nicht tragbar sei.

Das letzte Mal, dass eine Herausforderung dieser Größenordnung gegenüber der politischen Erklärung zu beobachten war, war im September 2020. Es wird erwartet, dass die aktuellen Debatten unter Kevin Warsh, der voraussichtlich Mitte Mai das Amt des Fed-Vorsitzenden übernehmen wird, an Intensität zunehmen werden. Die erste Fed-Sitzung nach dem Ende von Powells Amtszeit wird ein kritischer Test für die Richtung der Geldpolitik sein.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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