Morgan Stanley wird nun allen Vermögensverwaltungskunden, einschließlich denen mit Rentenkonten, erlauben, in Bitcoin und Kryptowährungsfonds zu investieren. Die Firma beschränkte zuvor den Krypto-Zugang auf Kunden mit über 1,5 Millionen Dollar an Vermögenswerten und aggressiven Risikoprofilen. Ab dem 15. Oktober können Finanzberater Krypto-Investitionen breit über die 8,2 Billionen Dollar schwere Vermögensverwaltungsabteilung anbieten.
Morgan Stanley bestätigte, dass Krypto-Angebote Kunden mit Rentenportfolios unter ihrem Beratungsschirm einschließen werden. Die Entscheidung stellt eine bedeutende Richtlinienänderung dar und signalisiert ein gesteigertes Vertrauen in digitale Vermögenswerte als Teil diversifizierter Portfolios. Die Firma wird die Krypto-Exposition durch automatisierte Risikokontrolle-Systeme verwalten, um eine Überkonzentration zu begrenzen.
Bis jetzt hat die Firma den Zugang nur vermögenden Privatpersonen erlaubt, die spezifische Vermögens- und Risikokriterien erfüllten. Durch die Aufhebung dieser Beschränkungen hat sich Morgan Stanley an die wachsende Kundennachfrage nach Zugang zu Krypto angepasst. Rentenkonten unter ERISA werden ebenfalls Zugang erhalten, nach regulatorischen Entwicklungen.
Diese Änderung fällt mit steigender institutioneller Akzeptanz und wachsender Marktreife für Kryptowährungen wie Bitcoin zusammen. Die Bank behandelt digitale Vermögenswerte jetzt als legitime Komponenten moderner Vermögensstrategien. Berater werden angewiesen, die Eignung für die langfristigen Ziele jedes Kunden zu bewerten.
Um Risiken zu managen, empfiehlt Morgan Stanley eine maximale Zuteilung von 4% für Bitcoin und andere Kryptowährungen innerhalb von Multi-Asset-Portfolios. Diese Grenzen spiegeln die Betonung der Firma auf Ausgewogenheit und Portfolio-Stabilität wider. Das Investmentkomitee überwacht weiterhin Trends in der Volatilität und Änderungen in der Marktstruktur.
Automatisierte Systeme werden sicherstellen, dass Kunden keine übermäßigen Krypto-Positionen halten, besonders in Rentenkonten. Berater müssen Eignungsrichtlinien folgen, um unangemessene Risikoexposition zu verhindern. "Solches Rebalancieren wird das Potenzial für anschwellende Positionen dämpfen", bemerkte die Firma in ihrem Kundenbericht.
Morgan Stanley empfiehlt vierteljährliches oder jährliches Rebalancieren, um strategische Zuteilungsniveaus aufrechtzuerhalten. Kunden sollten börsengehandelte Produkte verwenden, um starke Schwankungen zu minimieren und Portfolio-Verzerrungen zu vermeiden. Diese Tools werden eine diversifizierte Exposition ohne direktes Verwahrung- oder Handelsrisiko ermöglichen.
Morgan Stanleys Schritt folgt Präsident Donald Trumps Durchführungsverordnung vom 7. August, die Renteninvestitionsoptionen erweiterte. Die Verordnung weist Bundesbehörden an, Krypto und andere alternative Vermögenswerte innerhalb von 401(k)- und 403(b)-Plänen zu ermöglichen. Treuhänder können jetzt Kryptowährung in Betracht ziehen, wenn sie für langfristige Portfolios geeignet ist.
Diese regulatorische Änderung unterstützt die breitere Krypto-Strategie der Bank und den kommenden E-Trade Krypto-Handelszugang. Morgan Stanley erwarb E-Trade im Jahr 2020 durch einen 13 Milliarden Dollar Aktiengeschäft, um seine Privatanlegergeschäfte zu erweitern. Die Integration unterstützt nun den Krypto-Zugang für eine größere Kundenbasis.
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