Caroline Crenshaw, die einzige demokratische Kommissarin bei der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC, wird die Behörde diese Woche nach über fünf Jahren Dienstzeit verlassen. Ihr Ausscheiden markiert eine bedeutende Verschiebung innerhalb der Regulierungsbehörde, die seit Jahren das komplexe Terrain der Regulierung digitaler Vermögenswerte navigiert.
Crenshaw, die im August 2020 ernannt wurde, war eine lautstarke Kritikerin des Ansatzes der SEC gegenüber Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten. Sie stellte sich insbesondere gegen die Entscheidung der Behörde, ihren Durchsetzungsfall gegen Ripple Labs beizulegen, und warnte davor, dass laxe Regulierung eine schwere Marktansteckung auslösen könnte. Ihre ausgesprochene Haltung zur Notwendigkeit klarerer, robusterer Rahmenbedingungen hat ihre Amtszeit ausgezeichnet und sie als wichtige Befürworterin des Anlegerschutzes im sich entwickelnden Bereich positioniert.
Crenshaws Ausscheiden wird die SEC mit drei republikanischen Kommissaren zurücklassen, von denen zwei vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump nominiert wurden. Bislang hat Präsident Joe Biden noch keine Pläne angekündigt, einen Ersatz zu nominieren, um das überparteiliche Gleichgewicht der Kommission wiederherzustellen. Die zukünftige Haltung der Behörde zu digitalen Vermögenswerten bleibt ungewiss, insbesondere da sie zunehmendem Druck von Gesetzgebern und Branchenbeteiligten ausgesetzt ist, die klarere Richtlinien fordern.
In einer gemeinsamen Erklärung lobten die Kommissare Hester Peirce, Mark Uyeda und Vorsitzender Paul Atkins Crenshaw als "standhaften Verfechter der Mission der Behörde" und würdigten ihre Beiträge zu den Bemühungen der Behörde in der Wertpapierregulierung und im Anlegerschutz. Crenshaw hat ihre Pläne nach der SEC nicht öffentlich bekannt gegeben, aber ihr Einfluss auf die Kryptopolitik wird voraussichtlich noch lange nach ihrem Ausscheiden zu spüren sein.
Das Ausscheiden von Crenshaw fällt mit umfassenderen Veränderungen bei den US-Finanzaufsichtsbehörden zusammen. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die ebenfalls digitale Vermögenswerte beaufsichtigt, ist nach dem kürzlichen Rücktritt der amtierenden Vorsitzenden Caroline Pham, die für eine Position beim Krypto-Zahlungsunternehmen MoonPay wechselte, ähnlich unterbesetzt. Trotz der Bestätigung von Michael Selig als neuem Vorsitzenden bleibt er der einzige Kommissar, wobei vier Sitze vakant sind. Dieser Personalmangel behindert die Fähigkeit der Agenturen, schnelle Marktentwicklungen effektiv anzugehen.
Während Präsident Bidens Amtszeit haben die Regulierungsbehörden eine engagiertere Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten eingenommen und Durchsetzung mit Branchenzusammenarbeit in Einklang gebracht. Kritiker wie die Abgeordnete Maxine Waters haben jedoch Kongressanhörungen gefordert, um die jüngste Lockerung von Durchsetzungsmaßnahmen und potenzielle politische Verschiebungen zu prüfen, die die regulatorische Aufsicht verringern. Während die Biden-Administration diese komplexe Landschaft weiter navigiert, bleiben die Einbindung der Stakeholder und klare gesetzliche Rahmenbedingungen zentrale Themen in der fortlaufenden Entwicklung der Kryptoregulierung in den USA.
Dieser Artikel wurde ursprünglich als SEC-Kommissarin tritt zurück und hinterlässt nur republikanische Mitglieder auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.


