Die Aktie von Strategy (früher MicroStrategy, Kürzel MSTR) hatte ein schweres Jahr 2025. Sie fiel um 49,3 Prozent, weil ein ständiger Verkaufsdruck die Aktie auf ihr tiefstes Niveau seit Ende September 2024 drückte.
Der Start ins Jahr 2026 bleibt schwierig. Für das Unternehmen wächst die Unsicherheit, da eine mögliche Herausnahme aus dem MSCI-Index droht. Die Entscheidung fällt am 15. Januar.
Auch der Kryptomarkt hatte es 2025 schwer und Firmen mit digitalen Vermögenswerten traf es ebenso. Das zeigte sich deutlich an der Entwicklung der Strategy-Aktie.
Marktdaten zeigen, dass MSTR im Jahr 2025 49,3 Prozent an Wert verlor. Besonders in der zweiten Hälfte des Jahres stiegen die Verluste stark an.
Analyst Ted Pillows betonte, wie stark der Rückgang ausfiel. Er sagte, dass MSTR allein in den letzten sechs Monaten 66 Prozent verloren hat. Laut Pillows sind fast 90 Mrd. USD an Börsenwert verschwunden.
Er nannte mehrere Gründe. Neben dem enttäuschenden Bitcoin-Kurs hat laut Pillows auch die größte Kryptowährung 2025 um 5,7 Prozent nachgegeben, was viele bullische Prognosen widerlegt hat. Das hat die Aktie von Strategy zusätzlich unter Druck gebracht.
Das Unternehmen ist eng mit Bitcoin verbunden und hält derzeit 672.497 BTC, das sind etwa 3,2 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots.
Wie BeInCrypto schon berichtete, hat Strategy mehr als 50 Mrd. USD für den Kauf von Bitcoin ausgegeben. Das meiste Geld kam durch Kredite und Aktienverkäufe. Zum Vergleich: Das Softwaregeschäft des Unternehmens bringt jährlich rund 460 Mio. USD ein. Das ist wenig im Vergleich zur großen Krypto-Position.
Strategy besitzt derzeit etwa 59 Mrd. USD in Bitcoin. Die gesamte Marktkapitalisierung der Firma liegt jedoch bei nur rund 46 Mrd. USD. Dadurch gibt es Sorgen über die Bewertung und Risiken in der Bilanz.
Neben dem Bitcoin-Kurs nannte Pillows noch weitere Faktoren:
Trotzdem hat das Unternehmen seine Bitcoin-Position weiter ausgebaut. Strategy betonte mehrfach, dass die eigene Bilanz auch größere Rückgänge beim Bitcoin-Kurs aushalten kann.
Auch wenn sich die Marktbedingungen insgesamt verändern können, steht Strategy vor einer direkten Herausforderung mit dem MSCI-Entscheid.
Der MSCI hat vorgeschlagen, Unternehmen als „Fonds” einzustufen, falls deren digitale Vermögenswerte über 50 Prozent der Bilanzsumme ausmachen. Diese Unternehmen könnten dann nicht mehr in wichtigen Aktienindizes vertreten sein.
Für Strategy wäre das schwerwiegend. Die endgültige Entscheidung wird bis zum 15. Januar erwartet. Es kann dazu führen, dass die Firma aus den MSCI-Indizes ausgeschlossen wird.
Laut JPMorgan könnte eine MSCI-Streichung bis zu 8,8 Mrd. USD an Kapitalabzug bedeuten. Das würde den Druck auf die Aktie noch weiter erhöhen, gerade jetzt, wo Anleger nervös sind. Daher schauen aktuell alle auf die MSCI-Entscheidung. Sie könnte die Entwicklung der Strategy-Aktie auf kurze Sicht stark beeinflussen.
Der Beitrag MicroStrategy-Aktie fällt um über 49 % – Droht auch 2026 ein schwieriges Jahr? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


