DER Mayon-Vulkan in der Provinz Albay bleibt unruhig, mit verstärkten Steinschlägen und Lava-Emissionen, wie die staatliche Seismologie-Behörde am Sonntag berichtete.
In einem Bulletin teilte das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) mit, dass der Vulkan weiterhin Lava ausstößt, mit einem sichtbaren Kraterleuchten.
Die Behörde hat in den vergangenen 24 Stunden außerdem 256 Steinschlag-Ereignisse und 41 pyroklastische Dichteströme (PDCs) oder „uson" registriert.
Sie warnte auch vor möglichen Gefahren, darunter Erdrutsche oder Lawinen, ballistische Fragmente, Lavaströme und Lava-Fontänen, mittelgroße Explosionen und potenzielle Lahar-Ströme bei starken und anhaltenden Regenfällen.
Die Behörde fügte hinzu, dass der Vulkan weiterhin mäßige Aschewolken ausstößt, die eine Höhe von 200 Metern erreichen. Die Aschesäule trieb Berichten zufolge in nordöstliche Richtung.
Sie berichtete auch, dass der Vulkan seit dem 10.01. täglich 777 Tonnen Schwefeldioxid-Fluss ausstößt.
Phivolcs teilte mit, dass Alarmstufe 3 für den Vulkan weiterhin in Kraft bleibt und vor potenziell verstärkten Lavaströmen, Steinschlägen, pyroklastischen Dichteströmen und Asche-Emissionen warnt.
Die Seismologie-Behörde hat die Öffentlichkeit gewarnt, die permanente Gefahrenzone im Umkreis von sechs Kilometern und die erweiterte Gefahrenzone nicht ohne Wachsamkeit zu betreten.
Sie hatte auch Flüge jeglicher Luftfahrzeuge in der Nähe des Vulkans verboten. — Adrian H. Halili


