In den letzten Tagen war wieder einmal Chaos angesagt – nicht nur an den Märkten, sondern auch in der politischen Kommunikation.
Trump hat mit Zöllen gedroht, dann plötzlich wieder zurückgerudert, nachdem es diplomatische Fortschritte mit den NATO-Partnern gab. Diese Kehrtwende hat die Märkte durcheinandergewirbelt.
Bitcoin (BTC) fiel zunächst rapide auf 87.000 $, um dann wieder auf über 90.000 $ zu steigen. Eine klassische Pump-&-Dump-Bewegung.
Was mich besonders überrascht hat: Auch die Edelmetalle spielten dieses Spiel mit. Erst stiegen sie stark im Zuge der geopolitischen Unsicherheiten, nur um kurz darauf wieder zu fallen, als sich die Lage scheinbar beruhigte.
Das zeigt mir, wie sensibel die Märkte aktuell auf politische Aussagen reagieren. Trotz kurzfristiger Rücksetzer halte ich den Edelmetall-Bereich weiterhin für stabil – das Sentiment bleibt risk-off, auch wenn sich erste Anzeichen von Stabilität zeigen.
Der kurzfristige Boden bei Bitcoin scheint zunächst gehalten zu haben. Wir konnten bereits einen kleinen Rebound beobachten. Dennoch: Für neue Trades ist mir die Lage aktuell zu unklar.
Die Struktur ist zwar nicht komplett zerstört, aber auch nicht eindeutig bullisch. Ich lasse meine offenen Positionen weiterlaufen und warte auf klarere Signale. Besonders ärgerlich war, dass viele 50er-Level-Trades durchgerasselt sind – eine Folge des plötzlichen Abverkaufs.
Einer der wenigen Hoffnungsträger im Krypto-Space war Render. Aktuell liegt die Position mit rund 8 % im Plus. Break-even ist bereits erreicht, was mir hier Sicherheit gibt.
Das zeigt, wie wichtig es ist, auch in volatilen Phasen klare Risikomanagement-Regeln zu befolgen. Andere Kryptos wie Grab wurden ebenfalls nachgekauft, jedoch liegt hier der Fokus aktuell eher auf einer möglichen Nachkaufzone am 667er-Level.
Während es im Kryptobereich stark geschwankt hat, liefen die Aktien deutlich stabiler. Positionen in Iron, Intel und Grab haben sich bislang gut entwickelt – alle im Profit oder zumindest Break-even. Gerade Intel ist ordentlich durchgestartet.
Der Aktienbereich macht aktuell einfach mehr Spaß, da die Trefferquote hoch ist und das Sentiment besser einschätzbar erscheint. Das zeigt mir wieder einmal: Diversifikation ist entscheidend.
Ein Blick auf die ETF-Flows zeigt ebenfalls ein schwankendes Bild. Mal starke Zuflüsse, dann wieder hohe Abflüsse – allein zuletzt fast eine Milliarde Dollar rausgeflossen. Das spricht für eine noch nicht entschiedene Marktmeinung.
Auch hier halte ich mich aktuell zurück, denn mir fehlt die klare Richtung.
Trotz der aktuellen Unsicherheit bin ich mittel- bis langfristig bullish für das Jahr 2026. Rücksetzer wie in den letzten Tagen gehören dazu und sind aus meiner Sicht normale Korrekturen – kein Crash.
Ich gehe davon aus, dass wir ein weiteres Jahr mit Wachstum sehen, bevor 2027 potenziell größere Korrekturen anstehen. Bis dahin nutze ich die Zeit, um Gewinne mitzunehmen, Risiken zu steuern und mich gezielt zu positionieren – sowohl in Krypto als auch in Aktien.
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