Großbanken sehen Krypto laut Coinbase-CEO Armstrong nicht mehr als „nice to have“, sondern als existenzielle Bedrohung. In Davos dominieren klare Regeln, KI, StGroßbanken sehen Krypto laut Coinbase-CEO Armstrong nicht mehr als „nice to have“, sondern als existenzielle Bedrohung. In Davos dominieren klare Regeln, KI, St

Coinbase-CEO: Krypto wird zur Bedrohung für Banken!

  • Krypto wird für Banken zur Existenzfrage:
    Coinbase-CEO Brian Armstrong sagt, Großbanken würden Krypto inzwischen als „existenzielle Bedrohung“ für ihr Geschäftsmodell betrachten.
  • CLARITY Act soll klare Regeln schaffen:
    Armstrong verweist auf regulatorischen Rückenwind in den USA und nennt die Regierung „die weltweit krypto-freundlichste“, mit Fokus auf klaren Marktstrukturen für digitale Assets.
  • KI und Stablecoins als neues Zahlungsduo:
    Laut Armstrong waren KI und Krypto die meistdiskutierten Technologien in Davos, weil AI-Agents künftig voraussichtlich Stablecoins für Payments nutzen könnten.
  • Tokenisierung greift Aktien und Kredite an:
    Tokenisierung sei ein Top-Trend, der sich von Stablecoins auf Aktien, Kredite und weitere Produkte ausweitet und Banken als Mittelsmann umgehen könnte.
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Banken spüren den Krypto-Druck

Coinbase-CEO: Krypto wird zur Bedrohung für Banken!

Noch vor wenigen Jahren waren Kryptowährungen für viele Großbanken ein Randthema. Heute klingt das deutlich anders. Coinbase-CEO Brian Armstrong berichtet nach seiner Rückkehr vom World Economic Forum in Davos, dass große Banken Krypto inzwischen als echte Gefahr für ihr Kerngeschäft wahrnehmen.

In seinem aktuellen X-Post bringt er es auf den Punkt:

Die Aussage trifft einen Nerv, weil sie weniger nach Marketing klingt als nach Lagebericht. Armstrong beschreibt eine Branche, die sich offenbar nicht mehr fragt, ob Krypto kommt, sondern wie stark es klassische Bankprodukte unter Druck setzt.

Banken entdecken Krypto als Konkurrenz

Armstrongs zentrale Beobachtung: Banken würden zunehmend erkennen, dass die Krypto-Welt nicht nur ein spekulativer Markt ist, sondern Teile der traditionellen Finanzkette direkt ersetzt. Dazu zählen vor allem Zahlungsverkehr, Abwicklung und die Frage, wo künftig Liquidität liegt.

In seinen Aussagen betont Armstrong, dass große Banken Krypto heute nicht mehr als „nice to have“ betrachten, sondern als direkte Konkurrenz für zentrale Bankgeschäfte.

Die Bedrohung entstehe dabei nicht nur durch Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) als Assets, sondern durch neue On-Chain Finanzprodukte und Infrastruktur, die Transaktionen schneller und potenziell günstiger abwickeln kann.

Stablecoins als Angriff auf Einlagen

Ein Schwerpunkt in Armstrongs Argumentation sind Stablecoins, denn sie sind laut ihm für viele Nutzer nicht nur ein Trading-Tool, sondern eine digitale Alternative zu Kontoguthaben. Stablecoins lassen sich rund um die Uhr transferieren, global nutzen und direkt in Krypto-Ökosysteme integrieren.

Hier liegt der Kernkonflikt für Banken: Wenn sich Zahlungsvorgänge, Verwahrung und Teile von Finanzdienstleistungen zunehmend auf Blockchain Infrastruktur verlagern, geraten klassische Einlagenmodelle und Gebührenstrukturen unter Druck.


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Krypto zwischen CLARITY Act und KI

Armstrong verweist auf den politischen Rückenwind in den USA, etwa durch den CLARITY Act, der einen klareren Regulierungsrahmen für digitale Assets schaffen soll.

Die Trump-Regierung bezeichnet er als "die krypto-offenste Regierung der Welt“ und betont, klare Regeln seien entscheidend, um die USA wettbewerbsfähig zu halten, während Länder wie China stark in Stablecoin-Infrastruktur investieren.

In Davos seien laut Armstrong vor allem zwei Technologien Gesprächsthema gewesen: künstliche Intelligenz und Krypto. Er sieht beide Bereiche eng verbunden, weil KI-Agenten für Zahlungen voraussichtlich auf Stablecoins setzen werden und damit klassische Banking-Prozesse umgehen könnten.

Sein Fazit dazu ist klar:

Tokenisierung als nächster Schritt

Armstrong nennt auch Tokenisierung als einen der meistdiskutierten Trends in Davos. Gemeint ist die Abbildung klassischer Finanzprodukte auf Blockchain-Infrastruktur, längst nicht mehr nur Stablecoins, sondern auch Aktien, Kreditprodukte und weitere Assets.

Damit wächst laut Armstrong das Risiko, dass Banken als Mittelsmann umgangen werden könnten, wenn Vermögensverwalter oder Fintechs direkten Zugang zu tokenisierten Aktien und Stablecoin-Transfers anbieten.

Als weiteres Argument verweist er auf weltweit geschätzt 4 Milliarden Erwachsene, die keinen Zugang zu hochwertigen Investments haben. Tokenisierung könne helfen, diese Lücke zu schließen. Seiner Erwartung nach dürfte es hier in 2026 eine beträchtliche Weiterentwicklung geben.

Coinbase-CEO: Krypto wird zur Bedrohung für Banken!Brian Armstrong äußert sich in einer Diskussionsrunde in Davos zum Thema Tokenisierung. Quelle: YouTube

Fazit: TradFi vs. Krypto wird zur Systemfrage

Der CEO von Coinbase beschreibt eine klare Trendwende: Große Banken sehen Kryptowährungen nicht mehr als Randphänomen, sondern als direkten Angriff auf ihr Kerngeschäft. Die Chance für Krypto liegt in der wachsenden Akzeptanz als Infrastruktur für Zahlungsverkehr und digitale Finanzprodukte.

Das Risiko: Je stärker Banken Krypto als Bedrohung wahrnehmen, desto härter dürfte der politische und regulatorische Gegenwind werden. Coinbase und der gesamte Sektor stehen damit an einem Punkt, an dem nicht nur Märkte wachsen, sondern Machtverhältnisse neu verhandelt werden.

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