Die US-Regierung steht möglicherweise vor einem Shutdown – zumindest teilweise. Dadurch sind die Bitcoin-Märkte in Alarmbereitschaft. Allerdings ist dieser ShutDie US-Regierung steht möglicherweise vor einem Shutdown – zumindest teilweise. Dadurch sind die Bitcoin-Märkte in Alarmbereitschaft. Allerdings ist dieser Shut

Wahrscheinlichkeit eines US-Shutdown bei 75 %: Droht Bitcoin jetzt ein starker Einbruch?

Die US-Regierung steht möglicherweise vor einem Shutdown – zumindest teilweise. Dadurch sind die Bitcoin-Märkte in Alarmbereitschaft. Allerdings ist dieser Shutdown kleiner als der 43-tägige vollständige Shutdown vom letzten Jahr. Folglich könnte sich der Kurs nur begrenzt verändern.

Sechs von zwölf Ausgabengesetzen sind schon beschlossen. Zudem zeigen frühere Daten, dass 60 Prozent aller Shutdown-Krisen in letzter Minute gelöst werden. Daher rechnen die Märkte eher mit einer begrenzten Störung.

Wahrscheinlichkeit eines US-Shutdown bei 75 %: 13,3 Mio. USD eingesetzt

Laut der Vorhersageplattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Shutdown am 31. Januar bei 75 Prozent am Morgen in Asien. Das gesamte Wettvolumen hat 13,3 Millionen USD überschritten. Der Streit kommt durch den Widerstand der Demokraten gegen das Haushaltsgesetz für das Department of Homeland Security (DHS).

Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, sagte: „Ich werde gegen jedes Gesetz stimmen, das ICE finanziert, solange es nicht begrenzt und überarbeitet wird.“ Falls es bis Mitternacht am 30. Januar keine Einigung gibt, stellen einige Bundesbehörden ihre Arbeit ein.

Teilweiser Shutdown: So anders ist die Lage dieses Jahr

Der mögliche Shutdown unterscheidet sich deutlich von dem im Oktober 2025. Damals wurden alle zwölf Haushaltsgesetze blockiert, was zu einem Rekord-Shutdown von 43 Tagen führte. Dieses Mal sind bereits sechs Gesetze verabschiedet.

Laut dem Komitee für einen verantwortungsvollen Bundeshaushalt haben die Ministerien für Landwirtschaft, Veteranen, Handel und Energie eine vollständige Finanzierung für das laufende Jahr erhalten. Das DHS besitzt zudem rund 178 Milliarden USD aus dem „One Big Beautiful Bill Act“ vom letzten Jahr. Dadurch kann diese Behörde ihre Arbeit größtenteils ohne Unterbrechung fortsetzen.

Ein pseudonymer Marktanalyst mit dem Namen „CryptoOracle“, der den Shutdown im letzten Oktober richtig vorhergesagt hat, warnte davor, dass ein vollständiger Shutdown beide Märkte – traditionelle und Krypto – stark treffen würde. „Der Shutdown nimmt dem Markt zuerst Liquidität, später kehrt sie zurück“, schrieb er damals. „Es ist mit einer Korrektur von 30 bis 40 Prozent beim Bitcoin-Kurs zu rechnen – danach könnte es dann zu einer starken Rally kommen.“ Sein Zielbereich lag bei 65.000 bis 75.000 USD, was er als „Angst-Bereich“ bezeichnete.

Die Vorhersage von CryptoOracle bezog sich jedoch auf einen vollständigen Shutdown wie letzten Oktober. Ein teilweiser Shutdown entzieht dem Markt vermutlich weniger Liquidität als ein vollständiger Shutdown.

Im Oktober beim letzten vollständigen Shutdown wuchs das Treasury General Account (TGA) auf 1 Billion USD. So wurden rund 700 Milliarden USD an Liquidität aus den Märkten gezogen. Die Analysten von BitMEX beschreiben dies als „Risiko-Assets wird Kapital entzogen“.

Dieses Mal ist bereits die Hälfte der Haushaltsgesetze in Kraft. Das DHS hat auch 178 Milliarden USD Reserven. Daher würde sowohl der TGA-Anstieg als auch der Engpass bei der Liquidität deutlich kleiner ausfallen.

Letzte Chance: Ein Deal ist noch möglich

In der Vergangenheit wurden Shutdown-Krisen oft in letzter Minute gelöst. Analyst SGX auf X berichtet: Zwischen 2013 und 2023 traten nur drei von fünf Shutdown-Krisen tatsächlich ein – das heißt, in 60 Prozent der Fälle gab es eine Einigung in letzter Sekunde.

SGX nennt mehrere Gründe, warum ein Shutdown diesmal verhindert werden könnte: Die Republikaner könnten die DHS-Finanzierung getrennt regeln und die übrigen Gesetze mit einer 60-Stimmen-Mehrheit beschließen. Außerdem würden einige Demokraten Kompromisse eingehen, wenn die strengsten Grenzregeln gestrichen werden. Ein einwöchiger Shutdown kostet die Wirtschaft zudem 4 bis 6 Milliarden USD und führt zu Kursverlusten von 2 bis 3 Prozent – dieses politische Risiko will keine Partei tragen.

Bitcoin-Kurs bleibt stabil trotz Unsicherheit

Bei Bitcoin-Spot-ETFs gab es in der Woche bis zum 23. Januar Netto-Abflüsse von 1,33 Milliarden USD. Die Analysten erklären das mit verschiedenen Faktoren, unter anderem der Entscheidung der US-Notenbank zum Leitzins sowie den Quartalszahlen großer Tech-Firmen – und nicht nur mit Sorgen vor einem Shutdown.

Zum Redaktionszeitpunkt liegt der Bitcoin-Kurs bei 89.177 USD, das sind 0,9 Prozent mehr als vor 24 Stunden. Dennoch ist der Kurs noch etwa 29 Prozent unter dem Allzeithoch vom Oktober bei 126.000 USD.

Der Beitrag Wahrscheinlichkeit eines US-Shutdown bei 75 %: Droht Bitcoin jetzt ein starker Einbruch? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website veröffentlichten Artikel stammen von öffentlichen Plattformen und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von MEXC wider. Alle Rechte verbleiben bei den ursprünglichen Autoren. Sollten Sie der Meinung sein, dass Inhalte die Rechte Dritter verletzen, wenden Sie sich bitte an service@support.mexc.com um die Inhalte entfernen zu lassen. MEXC übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte und ist nicht verantwortlich für Maßnahmen, die aufgrund der bereitgestellten Informationen ergriffen werden. Die Inhalte stellen keine finanzielle, rechtliche oder sonstige professionelle Beratung dar und sind auch nicht als Empfehlung oder Billigung von MEXC zu verstehen.