Ein US-amerikanisches Unternehmen hat erneut Bitcoin gekauft und gleichzeitig einen Großteil seiner Schulden getilgt. Es handelt sich um Strive, ein börsennotiertes Unternehmen, das sich auf Investitionen in Bitcoin konzentriert.Strive kauft Bitcoin und reduziert Schulden
Strive gab bekannt, dass es 334 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Preis von 89.850 Dollar pro Coin gekauft hat. Strive ist ein US-amerikanisches börsennotiertes Unternehmen, das Bitcoin als Teil seiner Unternehmensreserven hält. Nach diesem Kauf besitzt das Unternehmen insgesamt 13.132 Bitcoin. Damit gehört Strive zu den zehn größten Unternehmen weltweit, die Bitcoin in der Bilanz haben.
Neben dem Kauf von Bitcoin nutzte Strive einen Teil des verfügbaren Kapitals, um Schulden zu tilgen. Es handelt sich um Schulden, die das Unternehmen bei der Übernahme von Semler Scientific übernommen hat. Laut Strive sind inzwischen 92 Prozent dieser Schulden zurückgezahlt.
Darunter fällt auch ein Kredit bei der Krypto-Handelsplattform Coinbase. Dieser Kredit ist nun vollständig getilgt.
Strive beschaffte das Geld über eine Aktienemission. Dabei verkaufte das Unternehmen neue Aktien an Investoren. Für diese Emission gab es großes Interesse, wodurch Strive mehr Kapital einnahm als vorab erwartet.
Mit diesem Erlös konnte das Unternehmen gleichzeitig Schulden tilgen und Bitcoin kaufen. Laut Strive stärkt dies die finanzielle Position des Unternehmens. Es sorgt auch dafür, dass Strive weniger abhängig von Krediten und anderen Formen von Schulden wird.
Dennoch reagierte der Börsenkurs gestern nicht positiv auf die Nachricht. Die Strive-Aktie fiel um 2,23 Prozent auf 0,80 Dollar. Damit liegt der Kurs gut 92 Prozent niedriger als der Höchststand von 10,46 Dollar, der erreicht wurde, nachdem das Unternehmen seine Bitcoin-Strategie ankündigte.
Strive-Aktie fällt um 2,23 Prozent auf 0,80 Dollar. Quelle: Google Finance
Das zeigt, dass Anleger vorsichtig bleiben. Auch andere Unternehmen, wie die US-amerikanische Fastfood-Kette Steak ’n Shake, erweitern ihre Bitcoin-Reserve. Das Halten von Bitcoin durch Unternehmen kann Chancen bieten, bringt aber auch Risiken mit sich. Strive setzt weiterhin auf Bitcoin, versucht aber gleichzeitig die finanziellen Risiken zu begrenzen.
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