Gold und Silber erreichen weiterhin neue Rekordstände. Daher fließt auch immer mehr Kapital in kleinere Metalle wie Kupfer. Die Blockchain-Technologie könnte hier als Brücke dienen. So kann Kapital durch die Tokenisierung in den Krypto-Markt gelangen.
Viele Zeichen sprechen dafür, dass Kupfer eine Kursrally wie Silber erleben könnte. Zudem könnte tokenisiertes Kupfer im Jahr 2026 stark wachsen.
Toto Finance, eine Plattform, die Rohstoffe für institutionelle Nutzer tokenisiert, schätzt, dass der weltweite Kupferbedarf im Jahr 2040 etwa 42 Millionen Tonnen erreichen wird. Die Kupferförderung könnte dagegen schon 2030 ihren Höchststand erreichen und danach zurückgehen.
Die Grafik „Kupfer: Nachfrage vs. Angebot (2025–2040)“ von Toto Finance zeigt: Die Nachfrage steigt bis 2040 auf fast 40 Millionen Tonnen. Das Angebot erreicht um das Jahr 2030 einen Höchstwert von etwa 28–30 Millionen Tonnen und fällt dann rapide ab. Somit wird der Abstand zwischen Angebot und Nachfrage immer größer.
Dies ist keine kurzfristige Entwicklung. Stattdessen handelt es sich um ein grundlegendes Ungleichgewicht. Daher wird Kupfer zu einer strategischen Ressource. Toto Finance zeigt, dass die Tokenisierung eine neue Möglichkeit bietet, Zugang zu bekommen, Besitz zu übertragen und für mehr Liquidität zu sorgen. Kupfer kann dadurch als digitaler Vermögenswert leichter gehandelt werden.
Viele Analysten meinen, dass der Kupfermangel schon begonnen hat und in Zukunft noch stärker wird. Mike Investing schätzt, dass in den nächsten 18 Jahren genauso viel Kupfer gefördert werden muss wie in den letzten 10.000 Jahren. Seiner Meinung nach könnte der Kupfer-Kurs in den kommenden 14 Monaten um zwei- bis fünfmal steigen.
Ein Hauptgrund für die steigende Nachfrage ist der Boom im Bereich Künstliche Intelligenz und der Ausbau der Stromnetze weltweit. Katusa Research betont, dass diese Nachfrage, vor allem durch KI-Infrastruktur und Elektrifizierung, Kupfer immer knapper macht.
Allein neue Rechenzentren werden laut Schätzungen bis 2035 rund 400.000 Tonnen Kupfer pro Jahr brauchen. Außerdem benötigen Elektroautos dreimal so viel Kupfer wie herkömmliche Verbrenner.
Auch moderne Verteidigungssysteme und Drohnen steigern die Nachfrage nach Elektronik. Daher bewegt sich das weltweite Angebot gefährlich in Richtung eines Mangels.
Neue Minen brauchen bis zu 17 Jahre bis zur Produktion. Gleichzeitig sinkt die Qualität des Erzes und große Minen schließen. Dies verschärft den Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage noch weiter.
Bisher haben Krypto-Investoren erst wenig Kontakt zu tokenisiertem Kupfer und echten Vermögenswerten aus dem Kupferbereich (RWAs). Allerdings sieht man schon eine wachsende Handelsnachfrage nach tokenisiertem Gold und Silber.
Die ersten Anzeichen sind erkennbar. So konnte Ondos tokenisierte Version des Global X Copper Miners ETF (COPXON) ihre Marktkapitalisierung bereits im Januar ausbauen. COPXON erreichte schon in der ersten Woche eine Marktkapitalisierung von 3 Mio. USD.
Remora Markets, eine Plattform für den Handel mit tokenisierten Aktien auf Solana, meldete ebenfalls Umsatzwachstum auf 110 Mio. USD. Der Grund ist die Nachfrage nach tokenisierten NASDAQ-Aktien und Wertanlagen im Metallbereich.
Der Gesamtwert von Copper rStock (CPERr) auf Remora Markets ist in der letzten Januarwoche stark gestiegen. Die Zahlen sind noch klein, doch dies könnte ein erstes Zeichen dafür sein, wie Krypto-Anleger Zugriff auf Metallanlagen wie Kupfer wollen.
Tokenisierung ist außerdem ein Thema, das Branchenführer im Jahr 2026 als beschleunigend einschätzen. Dadurch könnten sich Chancen für neue Startup-Ideen ergeben. Zudem können sich dadurch neue Möglichkeiten für Trader eröffnen.
Der Beitrag Anzeichen für stark steigende Nachfrage nach tokenisiertem Kupfer ab 2026 erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


