TLDR Der Euro erreichte kurzzeitig 1,20 $, das stärkste Niveau seit 2021, nachdem der US-Dollar schwächer wurde. Die Inflation in der Eurozone fiel im Januar auf 1,7 %, unter das 2 %-Ziel der EZB. EZBTLDR Der Euro erreichte kurzzeitig 1,20 $, das stärkste Niveau seit 2021, nachdem der US-Dollar schwächer wurde. Die Inflation in der Eurozone fiel im Januar auf 1,7 %, unter das 2 %-Ziel der EZB. EZB

Euro-Rally und Inflationsrückgang werfen Fragen vor EZB-Politiksitzung auf

TLDR

  • Der Euro erreichte kurzzeitig 1,20 $, das stärkste Niveau seit 2021, nachdem der US-Dollar geschwächt wurde.
  • Die Inflation in der Eurozone fiel im Januar auf 1,7 %, unterhalb des 2 %-Ziels der EZB.
  • Die EZB hat die Zinssätze seit Juni 2025 unverändert gelassen, und es wird diese Woche keine Änderung erwartet.
  • EZB-Beamte betonen, dass die Stärke des Euro zukünftige geldpolitische Entscheidungen beeinflussen wird.

Die Europäische Zentralbank steht unter erneuertem Druck, da der Euro weiter steigt und die Inflation im Euroraum unter ihr 2 %-Ziel fällt. Mit Beginn der ersten geldpolitischen Sitzung der EZB im Jahr 2026 hat sich die Aufmerksamkeit auf Währungsbewegungen und deren Auswirkungen auf das Preiswachstum verlagert.

Euro-Aufwertung und Inflationssorgen bei EZB-Sitzung

Der starke Anstieg des Euro und die schwächelnde Inflation sind Hauptthemen bei der ersten geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank im Jahr 2026. Die Beamten versammelten sich in Frankfurt, nachdem der Euro gegenüber dem Dollar die Marke von 1,20 $ überschritten hatte und damit seinen höchsten Stand seit 2021 erreichte. Der Anstieg folgte auf Kommentare des US-Präsidenten Donald Trump, der sagte, er sei nicht besorgt über den Rückgang des Dollars.

François Villeroy de Galhau, Gouverneur der Bank von Frankreich, sagte: „Der Euro ist einer der Faktoren, die unsere Geldpolitik leiten werden." Der österreichische Zentralbankgouverneur Martin Kocher fügte hinzu, dass die Bewegung der Währung genau beobachtet werde. Die EZB warnte, dass eine anhaltende Euro-Stärke die Preisstabilität im Euroraum beeinträchtigen könnte.

Inflation rutscht im Dezember und Januar unter EZB-Ziel

Neue Daten zeigten, dass die Inflation im Euroraum im Januar auf 1,7 % zurückging, gegenüber knapp unter 2 % im Dezember. Prognosen deuten darauf hin, dass das Preiswachstum in den kommenden Monaten unter dem Ziel der EZB bleiben könnte. Die EZB prognostiziert weiterhin, dass die Inflation mittelfristig zum 2 %-Ziel zurückkehren wird, vorausgesetzt, es gibt keine größeren Änderungen der Finanzbedingungen.

Trotz dieser Prognose warnten Analysten, dass ein stärkerer Euro die Inflation weiter unterdrücken könnte. Dies könnte zu erneuten Diskussionen über geldpolitische Lockerungen führen. Obwohl bei der Februar-Sitzung keine Politikänderung erwartet wird, könnte sich der Ausblick der EZB ändern, wenn die Inflation weiter fällt.

Globale Entwicklungen verstärken vorsichtigen Ansatz der EZB

Seit die EZB am 18. Dezember zuletzt die Zinssätze festgelegt hat, haben die globalen Märkte mehrere Änderungen erlebt. Dazu gehören Zolldrohungen von Präsident Trump, Kritik an der US-Notenbank Federal Reserve und der rasche Rückgang des Dollars. EZB-Beamte haben Bedenken geäußert, dass diese Entwicklungen das wirtschaftliche Gleichgewicht in der Eurozone beeinträchtigen könnten.

Es wird nicht erwartet, dass die EZB diese Woche die Zinssätze ändern wird. Die Beamten sagten jedoch, die Bank müsse gegenüber sich ändernden Finanzbedingungen wachsam bleiben. Die bevorstehenden Umfragen der EZB zu Bankkrediten und Wirtschaftsprognosen werden voraussichtlich mehr Orientierung für zukünftige Entscheidungen geben.

Umfassendere Zentralbankmaßnahmen im Fokus dieser Woche

Die EZB ist eine von mehreren großen Zentralbanken, die diese Woche Zinsentscheidungen ankündigen sollen. Großbritannien, Mexiko und die Tschechische Republik werden voraussichtlich ebenfalls ihre Zinssätze stabil halten. Indien und Polen könnten die Zinssätze senken, während die Reserve Bank of Australia die Zinssätze zum ersten Mal in diesem Jahr anheben könnte.

Unterdessen steht in den Vereinigten Staaten der Januar-Arbeitsmarktbericht an. Ökonomen erwarten einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen um etwa 68.000, wobei die Arbeitslosigkeit bei 4,4 % stabil bleibt. Allerdings könnten jüngste Schließungen die Veröffentlichung von Daten verzögern. Präsident Trump kündigte kürzlich einen neuen Vorsitzenden der Federal Reserve an, den ehemaligen Gouverneur Kevin Warsh, der dafür bekannt ist, seine Haltung zu Zinssätzen zu ändern.

Es wird erwartet, dass die Entscheidungsträger der EZB den Fokus auf Inflation und Währungstrends halten, insbesondere wenn der Euro weiter steigt. Das Ergebnis der aktuellen Sitzung wird genau beobachtet werden, um Anzeichen für Politikanpassungen in den kommenden Monaten zu erkennen.

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