BitRiver, Russlands größter Bitcoin-Mining-Betreiber, steht vor der finanziellen Insolvenz, nachdem ein Gericht ein Insolvenzverfahren wegen unbezahlter Schulden eingeleitet hat.BitRiver, Russlands größter Bitcoin-Mining-Betreiber, steht vor der finanziellen Insolvenz, nachdem ein Gericht ein Insolvenzverfahren wegen unbezahlter Schulden eingeleitet hat.

Russlands BitRiver steht vor finanziellem Bankrott wegen unbezahlter Schulden

BitRiver, Russlands größter Bitcoin-Mining-Betreiber, steht vor der Insolvenz, nachdem ein Gericht ein Insolvenzverfahren wegen unbezahlter Schulden eingeleitet hat.

Zusammenfassung
  • BitRiver durchläuft ein Insolvenzverfahren, nachdem ein Gericht aufgrund unbezahlter Servicegebühren eine Insolvenz eingeleitet hat.
  • Russlands größter Bitcoin-Mining-Betreiber ist durch wachsende energiebezogene Schulden schwer beeinträchtigt worden.
  • Die Zukunft des Unternehmens bleibt ungewiss, da Energieversorger die Stromlieferung aussetzen, was zu einer reduzierten Mining-Leistung führt.

Ein russisches Schiedsgericht eröffnete ein Insolvenzverfahren, nachdem Gläubiger Forderungen im Zusammenhang mit unbezahlten Servicegebühren, Stromlieferverträgen und Rechenzentrumsbetrieb eingereicht hatten. Die Gläubiger argumentierten, dass wiederholte Zahlungsverzögerungen ihnen nur begrenzte Wiederherstellungsoptionen ließen, wie aus Berichten der russischen Wirtschaftszeitung Kommersant hervorgeht.

Das Gericht prüfte die Forderungen und genehmigte den Beginn formeller Insolvenzverfahren.

Im Rahmen des Urteils wurden Beschränkungen für mehrere Bankkonten von BitRiver verhängt, um die verbleibenden Vermögenswerte während des Rechtsverfahrens zu bewahren. Ein vorläufiger Verwalter wurde ernannt, um die finanzielle Situation des Unternehmens zu überprüfen und Verbindlichkeiten, Vermögenswerte und mögliche Umstrukturierungsoptionen unter gerichtlicher Aufsicht zu bewerten.

Die Geschäftstätigkeit von BitRiver wurde durch wachsende energiebezogene Schulden beeinträchtigt. Mehrere Energieversorger haben Berichten zufolge die Stromlieferung an Mining-Anlagen aufgrund unbezahlter Beträge begrenzt oder ausgesetzt, was die Mining-Leistung an mehreren Standorten reduzierte. Einige Rechenzentren haben den Betrieb vollständig eingestellt, während andere mit reduzierter Kapazität weitermachen, laut Branchenquellen, die von Kommersant zitiert werden. Die Unterbrechungen betrafen sowohl Hosting-Kunden als auch die interne Mining-Aktivität.

Das Unternehmen sieht sich auch mit Vermögenssperren im Zusammenhang mit dem Insolvenzfall konfrontiert, die seine Fähigkeit einschränken, Auftragnehmer zu bezahlen und den normalen Betrieb wieder aufzunehmen.

Verhandlungen über einen möglichen Eigentümerwechsel sind im Gange, wobei Gerichtsakten darauf hindeuten, dass sich die Diskussionen auf Schuldenregulierung und den fortgesetzten Betrieb wichtiger Anlagen konzentrieren. Es wurde keine endgültige Vereinbarung bekannt gegeben. Mehrere leitende Manager haben Berichten zufolge das Unternehmen während des Insolvenzverfahrens inmitten finanzieller Belastungen und laufender rechtlicher Überprüfungen verlassen.

BitRiver-Gründer Igor Runets wurde wegen steuerbezogener Vorwürfe unter Hausarrest gestellt, wie lokale Medien berichten. Die Behörden haben keine weiteren Details veröffentlicht, und die Ermittlungen laufen weiter.

BitRiver betreibt eine der größten Bitcoin-Mining-Infrastrukturen in Russland und expandierte während Perioden niedriger Energiekosten und günstiger Klimabedingungen für die Mining-Effizienz. Das Unternehmen arbeitet eng mit regionalen Stromanbietern zusammen und betreibt großflächige Mining-Anlagen.

Es gibt keine offizielle Bestätigung, dass BitRiver plant, Bitcoin-Bestände zu verkaufen. Gerichtsdokumente konzentrieren sich auf Schuldeneintreibung, Vermögensbewertung und Gläubigerforderungen. Jeder Verkauf digitaler Vermögenswerte würde die Genehmigung des vom Gericht ernannten Verwalters erfordern.

Das Insolvenzverfahren setzt sich unter rechtlicher Aufsicht fort, während die Verfahren voranschreiten.

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