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Experten sehen Chance im schwersten Bitcoin‑Crash seit 10 Jahren

2026/02/07 23:05
3 Min. Lesezeit

In der vergangenen Woche war es ein regelrechtes Blutbad für alle, die in Krypto investieren.

Bitcoin (BTC) erlebte einen Absturz, wie wir ihn weder während der Coronakrise noch beim Zusammenbruch des Börsengiganten FTX gesehen haben. Der Kurs fiel so stark, dass sämtliche Alarmglocken läuteten – doch laut Analysten ist gerade dieses extreme Verhalten das Signal, auf das kluge Händler lange gewartet haben.

Der Rückgang ist nämlich so historisch groß, dass eine kräftige Gegenreaktion fast zu einer mathematischen Gewissheit wird.

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Eine historische Abweichung in den Charts

Die Zahlen sind wirklich beispiellos. Der Kurs ist weiter unter seinen gleitenden Durchschnitt der letzten zweihundert Tage gefallen als jemals zuvor. In zehn Jahren ist das noch nie passiert. Analyst Martin Leinweber bezeichnet es als eine statistische Ausreißer-Situation, die man so gut wie nie erlebt; der Fall war tiefer als in neunundneunzig Prozent aller historischen Fälle.

In Alltagssprache bedeutet dies: Der Preis ist so weit und so schnell gefallen, dass eine Gegenbewegung fast unvermeidlich ist. Wie ein Gummiband, das viel zu weit nach unten gezogen wird, muss der Kurs irgendwann kräftig zurück in Richtung seines Durchschnitts schnappen.

Dieses Phänomen nennt man Mean Reversion, und die Wahrscheinlichkeit dafür ist laut Experten jetzt extrem hoch. Wir befinden uns in einer schweren Abwärtsphase, aber durch diese Extreme scheint der Boden näher zu kommen.

Große Spieler steigen jetzt gerade in Bitcoin ein

Während die Angst am Markt ihren Tiefpunkt erreicht – ein seltener Wert von sechs auf hundert – tun die großen Akteure genau das Gegenteil der Masse. Hedgefonds und erfahrene Trader sehen diesen Crash nicht als Ende, sondern als seltene Gelegenheit.

Der Absturz wird nämlich von der Weltwirtschaft ausgelöst und nicht dadurch, dass die Technik von Bitcoin versagt. Das langfristige Gesamtbild bleibt also weiterhin solide.

Wer jetzt noch Kapital an der Seitenlinie hat und Geduld mitbringt, bekommt eine Chance, die historisch äußerst selten vorkommt. Viele Zocker, die mit geliehenem Geld arbeiteten, wurden aus dem Markt gespült, wodurch ein gesünderer Boden entstehen kann. Auch wenn ein Kurssturz von 10.000 Dollar am Tag furchterregend aussehen mag, deuten die Statistiken auf eine Trendwende hin.

Gerade in Momenten maximalen Schmerzes wird häufig der Boden gebildet. Für alle, die eher auf Daten als auf Emotionen schauen, könnte dies der Moment sein, in dem der Markt allmählich wieder nach oben schaut.

Auch wenn die meisten Signale jetzt auf einen möglichen Boden hindeuten, bedeutet selbst das keine Garantie dafür, dass die Abwärtsbewegung bereits vorbei ist.

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