Silber durchlief gerade einen jener Einbrüche, bei dem es sich anfühlt, als wäre die ganze Geschichte vorbei. Ein Rückgang von etwa 121 $ auf die mittleren 60 $-Bereiche sieht schlimm aus aufSilber durchlief gerade einen jener Einbrüche, bei dem es sich anfühlt, als wäre die ganze Geschichte vorbei. Ein Rückgang von etwa 121 $ auf die mittleren 60 $-Bereiche sieht schlimm aus auf

Warum der Silberpreis auf ein neues Allzeithoch zusteuern könnte

2026/02/09 01:30
4 Min. Lesezeit

Silber hat gerade einen dieser Einbrüche durchgemacht, bei dem es sich anfühlt, als wäre die ganze Geschichte vorbei. Ein Rückgang von etwa $121 auf Mitte der $60er sieht auf dem Chart übel aus, und die erste Reaktion ist normalerweise: okay, der Bullenmarkt ist vorbei.

Aber Karel Mercx, ein Analyst auf X, betrachtet es völlig anders. Seine Einschätzung ist, dass dies keineswegs das Ende des Silber-Aufwärtstrends war. Es war der Markt, der das tut, was er bei Rohstoffen immer tut: die schwächsten Hände vor der nächsten Bewegung ausschütteln. Und wenn er recht hat, könnte sich Silber von hier aus tatsächlich auf etwas viel Größeres vorbereiten.

Das war eine Hebel-Auslöschung, kein Nachfragekollaps

Mercx argumentiert, dass der Crash nichts damit zu tun hatte, dass Menschen plötzlich das Interesse an physischem Silber verloren. Es ging darum, dass der Futures-Markt mit rücksichtslosem Hebel überladen wurde.

An der COMEX kontrollierten einige Trader vollständige Silberpositionen mit fast keinem eigenen Geld, im Grunde setzten sie ein paar Cent ein und liehen sich den Rest. Das funktioniert gut unter ruhigen Bedingungen.

Aber sobald die Volatilität zuschlägt und die Margin-Anforderungen steigen, überleben diese Positionen nicht. Trader erhalten Nachschussforderungen, erzwungener Verkauf setzt ein, Liquidationen häufen sich, und die Preise fallen noch stärker. In Mercx' Sicht war dies also kein „Brechen" von Silber, sondern ein Ausspülen des Papier-Hebels.

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Sinkendes Open Interest ist tatsächlich ein gesundes Zeichen

Einer der interessanteren Punkte, die er anführt, betrifft das Open Interest. Mercx stellt fest, dass ausstehende Futures-Kontrakte bei etwa 176.000 ihren Höhepunkt erreichten, als Silber nahe $50 gehandelt wurde, und diese Zahl ist nun näher an 137.000 gefallen.

Das ist wichtig, weil es zeigt, dass viel spekulativer Überschuss bereits bereinigt wurde.

Wenn dieser Schaum verschwindet, hinterlässt er den Markt oft in stärkeren Händen, mit weniger erzwungenem Verkaufsdruck, der über der nächsten Bewegung hängt. Mit anderen Worten, der Reset könnte tatsächlich bullisch sein.

Der physische Markt zeigt weiterhin Stress

Der Futures-Markt ist eine Sache, aber Mercx weist darauf hin, dass die wahre Geschichte darunter liegt, bei physischem Silber. Er hebt die Leihzinsen in London hervor, dem größten physischen Handelszentrum der Welt, die bei etwa 4,5% liegen.

Normalerweise bewegen sich kurzfristige Silber-Leihzinsen nahe null. Alles über 1% signalisiert bereits Stress. Bei 4,5% ist die Botschaft laut: Das Angebot ist knapp.

Er weist auch auf extreme Backwardation hin, wo Käufer bereit sind, mehr zu zahlen, um Silber sofort zu bekommen statt später. Das ist ungewöhnlich für ein lagerbares Metall und normalerweise ein Zeichen dafür, dass industrielle Nutzer und Verarbeiter sofortiges Angebot benötigen.

Warum Silbers nächste Bewegung viel größer sein könnte

Mercx' Kernargument ist, dass sich die Struktur des Marktes geändert hat. Der Hebel, der den Crash verursachte, wurde größtenteils ausgespült, aber die physische Knappheit ist nirgendwohin gegangen.

Die Bestände an der COMEX und in Shanghai fallen weiterhin. China hat die Exportgenehmigungen verschärft, und die USA haben Silber auf ihre Liste kritischer Mineralien gesetzt. Das ist nicht die Art von Hintergrund, die normalerweise zu einem langfristigen Zusammenbruch führt.

Mercx glaubt, dass wenn Silber ein höheres Tief im Bereich von $70 bilden kann, dies der neue Boden werden könnte, und die Basis für den nächsten Aufwärtsschub.

Silbers Crash hat viele Menschen abgeschreckt. Das ist es, wofür Ausschüttelungen konzipiert sind. Aber Mercx' Punkt ist, dass dies kein Brechen der Fundamentaldaten war. Es war ein Brechen des Hebels.

Mit erzwungenermaßen ausgeschiedenen Spekulanten, fallendem Open Interest, sich verschärfenden Beständen und weiterhin drängender physischer Nachfrage könnte Silber in die Art von Umfeld eintreten, in dem neue Höchststände wieder realistisch werden.

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