Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority hat vor dem High Court ein formelles Gerichtsverfahren gegen HTX, ehemals bekannt als Huobi, und damit verbundene „unbekannte Personen" eingeleitetDie britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority hat vor dem High Court ein formelles Gerichtsverfahren gegen HTX, ehemals bekannt als Huobi, und damit verbundene „unbekannte Personen" eingeleitet

FCA bringt HTX vor Gericht, während die mit Justin Sun verbundene Börse von britischem Durchgreifen betroffen ist

2026/02/12 05:23
3 Min. Lesezeit

Die britische Financial Conduct Authority hat vor dem High Court formelle Gerichtsverfahren gegen HTX, ehemals bekannt als Huobi, und damit verbundene „unbekannte Personen" wegen angeblich wiederholter Verstöße gegen Kryptowährung-Marketingregeln eingeleitet.

Die Maßnahme markiert das erste Mal, dass die Regulierungsbehörde eine gerichtliche Durchsetzung verfolgt hat, die speziell auf ein Krypto-Unternehmen wegen rechtswidriger Werbung für britische Verbraucher abzielt.

Der Fall stellt eine Eskalation von Warnhinweisen zu direkter rechtlicher Intervention dar.

Regulatorische Eskalation geht über Gerichtsanträge hinaus

Die Financial Conduct Authority hat Maßnahmen ergriffen, um die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von HTX im Vereinigten Königreich einzuschränken. Die Regulierungsbehörde forderte Google und Apple formell auf, HTX-Anwendungen aus ihren britischen App-Stores zu entfernen.

Darüber hinaus forderte die FCA große Social-Media-Plattformen, darunter TikTok, X, Meta und YouTube, auf, HTX-Konten für britische Nutzer zu sperren.

HTX bleibt auf der Warnliste der FCA für nicht autorisierte Unternehmen aufgeführt, was bedeutet, dass britische Kunden keinen Zugang zum Financial Ombudsman Service oder Entschädigungsschutz haben.

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Angebliche Verstöße unter dem Finanzwerbungsregime

Seit das Finanzwerbungsregime 2023 in Kraft getreten ist, behauptet die FCA, dass HTX die Regeln nicht eingehalten hat, die verlangen, dass Marketingkommunikationen „fair, klar und nicht irreführend" sein müssen.

Zu den zitierten Beispielen gehörten Website-Tutorials, die nahelegten, dass Nutzer „Bitcoin in einer Minute kaufen" oder „Spot-Handel in Sekunden lernen" könnten, sowie Werbeaktionen für risikoreiche Krypto-Kreditprodukte, die von Flammen-Emojis begleitet wurden. Die Regulierungsbehörde argumentiert, dass solche Botschaften das Risiko herunterspielen und nicht den erforderlichen Offenlegungsstandards entsprechen.

Die FCA hob auch die undurchsichtige Organisationsstruktur von HTX hervor und erklärte, dass das Unternehmen wiederholt versäumt habe, sich konstruktiv mit regulatorischen Kontaktbemühungen auseinanderzusetzen.

Obwohl HTX Berichten zufolge neue britische Registrierungen eingeschränkt hat, stellte die Regulierungsbehörde fest, dass bestehende britische Kunden weiterhin auf die Plattform zugreifen und Werbematerialien ansehen konnten, die als rechtswidrig angesehen werden.

Justin Suns Verbindung

Während Justin Sun als globaler Berater für HTX tätig ist, wird er in der rechtlichen Maßnahme der FCA nicht als Beklagter genannt. Der Fall lenkt dennoch erneute Aufmerksamkeit auf seine anhaltende Sichtbarkeit in der Branche, einschließlich seiner kürzlich gemeldeten Investition in Höhe von 75 Millionen US-Dollar in das Krypto-Unternehmen World Liberty Financial der Trump-Familie.

Die Durchsetzungsmaßnahme konzentriert sich auf Marketingverhalten und nicht auf Beratungsrollen oder externe Investitionen.

Breiteres regulatorisches Umfeld 2026

Die High Court-Verfahren finden inmitten einer umfassenderen regulatorischen Verschärfung im Jahr 2026 im Vereinigten Königreich statt, während die Behörden sich auf die Umsetzung eines umfassenden Regulierungsregimes vorbereiten, das für Oktober 2027 geplant ist.

Die Entscheidung der FCA, die Durchsetzung durch Rechtsstreitigkeiten zu eskalieren, signalisiert eine Verlagerung hin zu direkterer Rechenschaftspflicht für nicht autorisierte Krypto-Werbeaktionen. Anstatt sich nur auf Warnungen und Compliance-Anfragen zu verlassen, scheint die Regulierungsbehörde bereit zu sein, formelle rechtliche Abhilfemaßnahmen zu verfolgen, um Marketingstandards im digitalen Vermögenswertsektor durchzusetzen.

Das Ergebnis des Falls könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie aggressiv britische Behörden Offshore-Krypto-Unternehmen kontrollieren, die im Rahmen des aktuellen Werberahmens an inländische Verbraucher vermarkten.

Der Beitrag FCA Takes HTX to Court as Justin Sun–Linked Exchange Faces UK Crackdown erschien zuerst auf ETHNews.

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