Laut einer kürzlich von YouGov für XTB durchgeführten Umfrage ist die Investitionslandschaft in Italien von erheblicher Vorsicht und weit verbreitetem Misstrauen gegenüber den Finanzmärkten geprägt. Das auffälligste Ergebnis der Studie ist, dass 75 % der Italiener im vergangenen Jahr keine Investitionen getätigt haben.
Dieses Ergebnis zeichnet das Bild eines Landes, das noch weit von einer modernen Finanzkultur entfernt ist, in der die Verwaltung von Ersparnissen durch Investitionsinstrumente eine selten praktizierte Option bleibt.
Die Untersuchung, die zwischen dem 09.10.2025 und dem 10.10.2025 an einer repräsentativen Stichprobe von 1.036 Erwachsenen durchgeführt wurde, zeigt, wie der Mangel an Kapital und die Angst, Geld zu verlieren, die Haupthindernisse sind, die den Zugang zu Investitionen behindern.
41 % der Befragten geben an, dass sie nicht über ausreichendes Anfangskapital verfügen, während 28 % zugeben, von der Angst zurückgehalten zu werden, ihre Ersparnisse schwinden zu sehen.
Die Datenanalyse zeigt, wie die emotionale Komponente eine zentrale Rolle bei den Finanzentscheidungen der Italiener spielt. Die Angst, Geld zu verlieren, ist eine der bedeutendsten Barrieren und deutet auf eine sehr hohe Risikowahrnehmung hin.
Es ist kein Zufall, dass 24 % der Befragten angeben, sie würden nur im Falle eines erheblichen Geldsegens, wie eines Lottogewinns oder einer Erbschaft, mit dem Investieren beginnen, während 16 % dies nur bei einer Gehaltserhöhung oder dem Eintreffen von zusätzlichem Einkommen tun würden. Mit anderen Worten: Viele Italiener halten ihre wirtschaftliche Situation für zu fragil, um sich Risiken leisten zu können.
Jenseits wirtschaftlicher und psychologischer Barrieren besteht ein tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber den Akteuren des Finanzsystems. 15 % der Nicht-Anleger geben an, dass sie Brokern und Finanzinstitutionen nicht vertrauen, während 12 % das Investieren als dem Glücksspiel ähnlich betrachten.
Diese negative Wahrnehmung führt auch zu einer Präferenz für traditionellere Lösungen: 20 % der Italiener ziehen es vor, ihre Ersparnisse auf Sparkonten zu halten oder in Immobilien zu investieren, und 5 % wählen sogar die klassische Option „unter der Matratze".
Besonders bemerkenswert ist das Vorhandensein einer Gruppe von „Hardlinern": 26 % der Nicht-Anleger geben an, dass nichts sie davon überzeugen könnte, ihre Meinung zu ändern. Diese Daten weisen auf eine tiefe Abneigung gegenüber den Finanzmärkten hin, die über den bloßen Mangel an Informationen oder Kapital hinausgeht und eine echte Herausforderung für diejenigen darstellt, die in der Finanzbildung tätig sind.
Trotz der von Ängsten und Misstrauen dominierten Gesamtlandschaft identifiziert die Untersuchung auch einen bedeutenden Teil der Bürger, die potenziell aktiviert werden könnten.
10 % der Nicht-Anleger geben an, dass sie bereit wären, ihre Einstellung zu ändern, wenn sie Zugang zu klareren und transparenteren Informationen hätten, während 9 % durch verlässlichen Rat von einer vertrauenswürdigen Person überzeugt werden könnten. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung von Informationsklarheit und qualitativ hochwertiger Beratung als Instrumente, um die Italiener der Welt der Investitionen näher zu bringen.
In diesem Szenario zielen Unternehmen wie XTB darauf ab, traditionelle Barrieren für den Zugang zu den Finanzmärkten abzubauen. XTB wurde 2004 in Polen gegründet und ist ein globales Fintech-Unternehmen, das Online-Investitionsdienstleistungen über eine innovative Plattform und eine mobile App anbietet. Mit über 1,6 Millionen Kunden weltweit ermöglicht XTB den Handel mit mehr als 10.700 Finanzinstrumenten, darunter Aktien, ETFs, CFDs auf Währungen, Rohstoffe, Indizes und Kryptowährungen.
Kürzlich hat XTB das Produkt Investitionspläne eingeführt, das es Benutzern ermöglicht, ihre Portfolios mit ETFs zu diversifizieren und wettbewerbsfähige Zinssätze auf nicht investierte Mittel bietet. Die Plattform bietet außerdem fortschrittliche Tools für die Marktanalyse und Bildungsmaterial zur Verbesserung der Fähigkeiten von Anlegern sowie mehrsprachigen Kundensupport, der 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche verfügbar ist.
Die XTB-Aktien sind an der Warschauer Börse notiert und das Unternehmen wird von internationalen Behörden reguliert. Die Präsenz von Büros in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Italien, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Spanien und Frankreich, zeigt die Absicht, ein zunehmend breiteres Publikum an die Welt der digitalen Investitionen heranzuführen.
Die Momentaufnahme der YouGov-Untersuchung für XTB zeigt ein Italien, das immer noch zögert zu investieren, behindert durch Ängste, Misstrauen und eine sehr hohe Risikowahrnehmung. Es gibt jedoch auch ein Bevölkerungssegment, das durch bessere Informationen und transparenteren und zuverlässigeren Rat angesprochen werden könnte. Die Herausforderung für den Finanzsektor und Fintech-Unternehmen wie XTB wird darin bestehen, Vertrauen aufzubauen, Finanzbildung zu fördern und Investitionsinstrumente für alle zugänglich und verständlich zu machen.
Nur auf diese Weise wird es möglich sein, das Asset Management in einen Hebel für persönliches und kollektives Wachstum zu verwandeln und jene „kulturelle Verzögerung" zu überwinden, die noch heute viele Italiener von den Möglichkeiten trennt, die die Finanzmärkte bieten.


