Bitcoin schneidet 2026 schlechter ab, da die Märkte die Rückkehr von 4 Mio. verlorenen Coins gegen Bedrohungen durch Quantencomputing abwägen. Erfahren Sie, warum die institutionelle Nachfrage nicht ausreicht.Bitcoin schneidet 2026 schlechter ab, da die Märkte die Rückkehr von 4 Mio. verlorenen Coins gegen Bedrohungen durch Quantencomputing abwägen. Erfahren Sie, warum die institutionelle Nachfrage nicht ausreicht.

Warum Bitcoin abstürzt: Die Quanten-Bedrohung und das Gespenst verlorener Coins

2026/02/19 05:19
4 Min. Lesezeit

Trotz eines Jahrzehnts, in dem Bitcoin als ultimatives "digitales Gold" gefeiert wurde, ist Bitcoin im Jahr 2026 mit einer einzigartigen Reihe von Gegenwind konfrontiert. Seit dem letzten Quartal 2025 hat der $Bitcoin-Preis Schwierigkeiten, mit großen Aktien und sogar ausgewählten Altcoins Schritt zu halten. Während die globale Liquidität relativ unterstützend bleibt, zwingt eine doppelte Erzählung von technologischer Verwundbarkeit und latenten Angebotsschocks den Markt dazu, den zukünftigen Wert von BTC abzuzinsen.

Ist Bitcoin "kaputt"?

Die kurze Antwort lautet nein, aber der Markt preist "Tail-Risiken" ein, die zuvor ignoriert wurden. Der jüngste Ausverkauf geht nicht nur um Makroökonomie; es geht um die wachsende Erkenntnis, dass 3,5 bis 4 Millionen $BTC, von denen man lange dachte, sie seien "für immer verloren", aufgrund von Fortschritten im Quantencomputing tatsächlich eine tickende Zeitbombe sein könnten.

Das Geister-Angebot: 4 Millionen BTC erwachen?

Jahrelang stützte sich die "Knappheits"-These von Bitcoin auf die Annahme, dass etwa 18% des Gesamtangebots (zwischen 2009 und 2012 geschürft) dauerhaft aus dem Umlauf genommen wurden. Diese "verlorenen" Coins umfassen die legendären Satoshi Nakamoto-Bestände und Tausende von Wallets, bei denen private Schlüssel in den frühen Tagen des "magischen Internetgeldes" weggeworfen wurden.

  • Aktuelle Realität: On-Chain-Daten Anfang 2026 haben einen überraschenden Anstieg von "Satoshi-Ära"-Wallets gezeigt, die erwachen.
  • Das Problem: Wenn der Markt davon abweicht zu glauben, dass diese Coins "verbrannt" sind, und stattdessen glaubt, dass sie "latent" sind, verflüchtigt sich die wahrgenommene Knappheit von Bitcoin.

Quantencomputing: Das "Unknackbare" knacken

Der Hauptkatalysator für diese Stimmungsverschiebung ist der schnelle Fortschritt im Quantencomputing. Während das Bitcoin-Netzwerk als Ganzes unglaublich sicher ist, sind ältere Wallet-Formate – insbesondere solche, die Pay-to-Public-Key (P2PK) verwenden – grundlegend anders als moderne Standards.

  • Offengelegte öffentliche Schlüssel: In Bitcoins frühesten Jahren wurden öffentliche Schlüssel oft direkt auf der Blockchain aufgezeichnet.
  • Shors Algorithmus: Fortgeschrittene Quantenprozessoren sind theoretisch in der Lage, Shors Algorithmus zu verwenden, um einen privaten Schlüssel aus einem offengelegten öffentlichen Schlüssel abzuleiten.
  • Gezielte Verwundbarkeit: Dieses Risiko gilt nicht für das gesamte Netzwerk, sondern speziell für die 3-4 Millionen ruhenden Coins, die in diesen veralteten Formaten gespeichert sind.

Wenn ein Quantenakteur diese alten Wallets "knacken" kann, könnten Millionen von BTC den Markt überschwemmen und einen massiven Angebotsüberhang schaffen, der alle aktuellen institutionellen Börsen-Zuflüsse in den Schatten stellt.

Institutionelle Absorption vs. ruhender Überhang

Um die aktuelle Preisstagnation zu verstehen, müssen wir uns den Kampf zwischen institutionellen "Diamond Hands" und dem "Geister-Angebot" ansehen.

KategorieGeschätztes BTC-Volumen
Institutionelle/ETF-Bestände~2,5 - 3,0 Millionen BTC
Geschätzte verlorene/ruhende BTC~3,5 - 4,0 Millionen BTC
Umverteiltes Angebot (2025-26)~13 - 14 Millionen BTC

Die Daten offenbaren eine verblüffende Ironie: Die Menge an Bitcoin, die seit 2020 von der Wall Street, ETFs und Unternehmensschatzkammern absorbiert wurde, ist nahezu identisch mit der Menge an "verlorenen" Coins, die potenziell durch Quantentechnologie kompromittiert werden könnten. Der Markt preist derzeit die Möglichkeit ein, dass das von Institutionen absorbierte Angebot durch die Rückkehr dieser uralten Coins neutralisiert wird.

Das Bull-Case-Szenario: Systemische Härtung

Trotz der "Quanten-FUD" ist die technische Realität nuancierter. Bitcoin ist kein statisches Protokoll.

  • Protokoll-Evolution: Entwickler erforschen bereits quantenresistente Kryptographie (PQC) für den Bitcoin-Kern.
  • Umverteilungsresilienz: On-Chain-Daten zeigen, dass 13-14 Millionen BTC während des aktuellen Zyklus bewegt wurden – die größte Umverteilung in der Geschichte.
  • Strukturelle Integrität: Die Tatsache, dass Bitcoin trotz dieser massiven Bewegung von Coins keinen totalen Zusammenbruch erlebte, deutet darauf hin, dass die Liquidität des Netzwerks tiefer ist als die meisten Analysten erkennen.

Zusammenfassung: Zwei Erzählungen ausbalancieren

Der aktuelle "Dump" oder die Unterperformance von Bitcoin ist das Ergebnis des Marktes, der einen theoretischen zukünftigen Angebotsschock gegen ein System, das sich weiterhin härtet, ausbalanciert. Für Investoren, die Hardware-Wallets verwenden, bleibt das Risiko minimal, solange sie moderne Adressformate (wie SegWit oder Taproot) verwenden, die öffentliche Schlüssel erst bei einer Transaktion offenlegen.

Bis die Bitcoin-Community jedoch einen Konsens über ein quantengehärtetes Upgrade erreicht, wird das "Geister-Angebot" wahrscheinlich weiterhin als Deckelung der Preissteigerung fungieren.

Marktchance
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