Wenn Sie eine Beziehung beginnen, ist Geld vielleicht nicht das erste Thema, das Ihnen in den Sinn kommt – aber es kann eine Partnerschaft zum Erfolg oder Misserfolg führen. Laut der Love and Money Benchmark Survey 2026 von Money Mentors haben fast 1 von 5 Kanadiern (17%) erwogen, eine Beziehung wegen finanzieller Probleme zu beenden – ein Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahr.
Finanzieller Stress dreht sich nicht nur um Zahlen; er fordert auch einen emotionalen Tribut. Mehr als die Hälfte der befragten Paare (52%) berichtete von Angstzuständen, Schlafstörungen oder Depressionen nach Streitereien über Geld. Die häufigsten Auslöser? Alltägliche Ausgaben (28%) und unzureichende Ersparnisse (24%).
Um diese heiklen Gespräche zu meistern, sprachen wir mit Stacy Yanchuk Oleksy, CEO von Money Mentors, die praktische Strategien teilt, mit denen Paare offen über Geld sprechen und Konflikte reduzieren können.
Nicht nur Streitigkeiten offenbaren finanzielle Spannungen. Die Umfrage ergab, dass 11% der Befragten zugaben, ihren Partner über persönliche Finanzen belogen zu haben, um Konflikte zu vermeiden, und 13% haben darüber nachgedacht, darüber zu lügen.
Die steigenden Lebenshaltungskosten erhöhen den Druck. Im Jahr 2025 stieg der Verbraucherpreisindex um 2,1%. Obwohl das niedriger ist als der Anstieg von 2,4% im Jahr 2024, haben Kanadier in den letzten fünf Jahren einen Anstieg der Warenkosten um fast 20% erlebt.
Dieser stetige Anstieg kann an den Ersparnissen nagen und Paare dazu zwingen, sich stärker auf Kredite zu verlassen. Wie Yanchuk Oleksy anmerkt: „Schuldenbelastung verbessert Ihre psychische Gesundheit nicht." Diese zusätzliche Belastung kann fast jede Beziehung auf die Probe stellen.
Weiterführende Lektüre: Kreditberatungsanfragen steigen, da Kanadier mit steigenden Kosten kämpfen
Bevor Sie mit Ihrem Partner über Finanzen sprechen, empfiehlt Yanchuk Oleksy: „Seien Sie sich darüber im Klaren, wer Sie mit Ihrem Geld sind." Kennen Sie zuerst Ihre eigenen Geldwerte und Gewohnheiten. Sobald Sie Ihre Finanzen verstehen, können Sie und Ihr Partner gemeinsam entscheiden, wie Sie künftig mit Geld umgehen.
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Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, als Paar Geld zu verwalten, solange Sie kommunizieren und ein System entwickeln, das für Sie beide funktioniert. Einige Optionen umfassen:
Gehen Sie das Gespräch mit Neugier an. Verstehen Sie die finanzielle Denkweise, Auslöser und Ziele Ihres Partners, so wie Sie erwarten würden, dass er Ihre versteht. Interesse daran zu zeigen, was die Sichtweise Ihres Partners prägt, kann Ihnen helfen, die Finanzen als Paar erfolgreicher zu verwalten.
Ein Hinweis zu Kreditscores: Auch wenn Sie Gemeinschaftskonten eröffnen, denken Sie daran, dass Kredite individuell bleiben. Der Kreditscore jedes Partners wird davon beeinflusst, wie er mit Geld umgeht.
Meinungsverschiedenheiten über Geld kommen in jeder Beziehung vor, egal ob Sie zwei Monate oder 10 Jahre zusammen sind. Wenn dieser Zeitpunkt unweigerlich kommt, bietet Yanchuk Oleksy diesen Rat:
Wenn Ihr Partner keine Kreditberatung in Anspruch nehmen möchte, gehen Sie allein. Die Beratung ist vertraulich, wirkt sich nicht auf Ihren Kreditscore aus, und Sie können Erkenntnisse später mit Ihrem Partner teilen.
Wie Yanchuk Oleksy sagt: „Geld dreht sich nie nur um Geld. Es geht darum, wie Sie darüber denken und Ihre Beziehung dazu." Die meisten Paare haben irgendwann mit Finanzen zu kämpfen, aber mit Mitgefühl, offener Kommunikation und einem Plan können Sie Geldherausforderungen gemeinsam meistern.
Der Beitrag Kanadier überdenken Beziehungen wegen Geld, zeigt Umfrage erschien zuerst auf MoneySense.


