In letzter Zeit werde ich oft gefragt, welche Aktien ich aktuell beobachte und bei welchen Kursen ich kaufen oder verkaufen würde. Genau darum geht es in meiner Strategie.
Ich versuche nicht, den Markt perfekt vorherzusagen – stattdessen arbeite ich mit klaren Preiszonen: Wird ein bestimmtes Level erreicht, handle ich. Wenn nicht, mache ich nichts.
Ich halte es für möglich, dass die großen Märkte wie der S&P 500 oder der Nasdaq in den kommenden Monaten noch einmal schwächere Phasen sehen. Deshalb nutze ich ein einfaches „Wenn-Dann“-Prinzip.
Fällt eine Aktie in eine interessante Unterstützungszone, kaufe ich nach. Steigt sie stark in meine Zielbereiche, nehme ich Gewinne mit oder eröffne Shorts.
Wichtig ist: Liegt der Kurs zwischen meinen Zonen, bleibe ich komplett passiv. Meine ETF-Sparpläne, Bitcoin (BTC) und Edelmetalle laufen zwar weiter, aber Einzelaktien kaufe oder verkaufe ich nur an klar definierten Punkten.
Besonders im Blick habe ich aktuell große Tech-Werte wie AMD, Amazon und Alphabet. Bei AMD würde ich erst bei einer stärkeren Korrektur im Bereich von etwa 171 bis 140 Dollar nachkaufen. Steigt die Aktie dagegen stark, würde ich eher Gewinne realisieren.
Auch Amazon könnte interessant werden, falls der Kurs noch einmal in Richtung 160 Dollar fällt. Bei Alphabet habe ich aktuell sogar eine Short-Position im Gewinn. Sollte der Kurs jedoch deutlich Richtung 250 Dollar fallen, würde ich dort wieder eine Long-Position aufbauen.
Neben den Tech-Giganten schaue ich mir auch Wachstumswerte an. Ein Beispiel ist Grab, eine Super-App aus Südostasien, die Transport, Lieferdienste und Bezahlsysteme kombiniert. Da ich die App selbst häufig genutzt habe, sehe ich langfristig großes Potenzial.
Im Energiesektor finde ich vor allem Uran-Unternehmen spannend. Uranium Energy gehört für mich zu den interessantesten Titeln in diesem Bereich. Sollte es dort noch einmal eine größere Korrektur geben, würde ich wahrscheinlich erneut investieren.
Wenn ich Einzelaktien mit Gewinn verkaufe, investiere ich dieses Geld meist wieder in ETFs. Mein Ziel ist es, mein passives Portfolio kontinuierlich zu vergrößern, um langfristig von den Erträgen leben zu können.
Einzelaktien nutze ich also vor allem, um zusätzliche Rendite zu erzielen, während ETFs die stabile Grundlage meines Portfolios bilden.
Am Ende ist meine Strategie ziemlich simpel: Ich kaufe nur bei klaren Chancen und verkaufe in definierten Zielzonen. Alles dazwischen ist für mich einfach nur Marktgeräusch.
Wenn du mehr über meine Strategie und aktuelle Aktien-Setups erfahren willst, schau gerne auf meinem YouTube-Kanal vorbei.
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