Das Makro-Team der Societe Generale betont, dass die vorläufigen März-PMIs der erste wichtige Indikator dafür sein werden, wie sich der jüngste Ölschock auf die Aktivität und Preise im Euroraum auswirkt. Sie erwarten nur einen begrenzten Rückgang des Aktivitätsindex, werden jedoch die Preiskomponenten genau beobachten, da ein stärkerer Preisschock als ein Wachstumseinbruch die Argumentation der EZB für frühe Zinserhöhungen stützen würde.
PMIs zur Messung von Wachstum versus Inflation
„Die Schlagzeile dieser Woche werden die vorläufigen März-PMIs am Dienstag sein. Damit sich die EZB mit frühen Zinserhöhungen wohlfühlt, wird sie einen deutlich größeren Schock bei den Preisen als beim Wachstum sehen wollen. In diesem Zusammenhang werden alle Augen auf dem Verlauf der Aktivitäts- und Preiskomponenten der PMIs liegen."
„Der Brent-Ölpreis beendete die letzte Woche bei etwa 110 $ pro Barrel, immer noch unter seinem Höchststand von 128 $ im März 2022, als Russland in die Ukraine einmarschierte. Die Spotpreise für raffinierte Produkte zeigen ein anderes Bild. Sowohl die Preise für Kerosin als auch für Diesel liegen nun über ihrem Höchststand von 2022, mit einem deutlichen Abstand bei Kerosin."
„Im März 2022 bewegte sich der Aktivitätsindex kaum, während der Preisindex stieg, obwohl er bereits sehr hoch war – ein wichtiger Unterschied zur aktuellen Situation."
„Wir erwarten auch diesmal nur einen begrenzten Rückgang des Aktivitätsindex und werden genau beobachten, was die Preise tun."
(Dieser Artikel wurde mithilfe eines Künstliche-Intelligenz-Tools erstellt und von einem Redakteur überprüft.)
Quelle: https://www.fxstreet.com/news/euro-pmis-to-show-how-oil-shock-is-affecting-prices-societe-generale-202603230635



