PANews berichtete am 28. März, dass laut The Street das Krypto-Unternehmen Goliath Ventures beim US-Insolvenzgericht für den südlichen Bezirk von Florida Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt hat. Dieses Verfahren ermöglicht es Unternehmen, sich unter gerichtlicher Aufsicht neu zu organisieren, Kundenauszahlungen auszusetzen und Gläubiger zurückzuzahlen, anstatt eine vollständige Liquidationsabwicklung durchzuführen. Diese Insolvenzanmeldung steht in engem Zusammenhang mit der Verhaftung des Firmengründers und CEO Christopher Delgado, der am 24. Februar wegen Überweisungsbetrugs und Geldwäsche angeklagt wurde. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Bundesgefängnis.
Strafverfolgungsbehörden behaupten, dass Delgado zwischen Januar 2023 und Januar 2026 ein Schneeballsystem betrieb und Investoren mit Versprechen hoher monatlicher Renditen auf Krypto-Liquiditätspools lockte. Die Mittel wurden dann verwendet, um Renditen und Kapital an frühe Investoren auszuzahlen und aufwendige Firmenveranstaltungen sowie hochwertige Reisekosten zu finanzieren. Die Untersuchung ergab auch, dass Delgado diese Mittel persönlich zum Kauf von vier Wohnsitzen verwendete, die zwischen etwa 1,15 Millionen und 8,5 Millionen Dollar wert waren. Der Betrug betraf über 2.000 Investoren, wobei einige Opfer Millionen von Dollar verloren.
Zuvor wurde berichtet, dass JPMorgan Chase mit einer Sammelklage konfrontiert war, in der ihm vorgeworfen wurde, das Kryptowährung-Schneeballsystem von Goliath Ventures unterstützt und begünstigt zu haben.


