Avalanche kombiniert Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Umweltfreundlichkeit auf eine Weise, die viele Experten als echte Alternative zu Ethereum sehen. Aber was genau steckt genau hinter der Blockchain, die Transaktionen in weniger als einer Sekunde bestätigt? Wir erklären dir einfach und verständlich, wie AVAX funktioniert und welche Vorteile es bietet. Inhaltsverzeichnis Was ist Avalanche? Von der Idee [...]]]>Avalanche kombiniert Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Umweltfreundlichkeit auf eine Weise, die viele Experten als echte Alternative zu Ethereum sehen. Aber was genau steckt genau hinter der Blockchain, die Transaktionen in weniger als einer Sekunde bestätigt? Wir erklären dir einfach und verständlich, wie AVAX funktioniert und welche Vorteile es bietet. Inhaltsverzeichnis Was ist Avalanche? Von der Idee [...]]]>

Avalanche (AVAX): Eine Blockchain für Geschwindigkeit und Präzision

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Avalanche kombiniert Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Umweltfreundlichkeit auf eine Weise, die viele Experten als echte Alternative zu Ethereum sehen. Aber was genau steckt genau hinter der Blockchain, die Transaktionen in weniger als einer Sekunde bestätigt? Wir erklären dir einfach und verständlich, wie AVAX funktioniert und welche Vorteile es bietet.

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist Avalanche? Von der Idee zur Infrastruktur
  • Tokenökonomie und Governance
  • Leistungsdaten und technischer Vergleich
  • Ökosystem und reale Nutzung
  • Weiterentwicklung und Zukunftsperspektive
  • Avalanche News: M2 Capital investiert 21 Mio. USD in AVAX One

Was ist Avalanche? Von der Idee zur Infrastruktur

Avalanche wurde 2018 von Ava Labs gegründet, einem Forschungsteam um den Informatiker Emin Gün Sirer von der Cornell University. Das Ziel: ein Netzwerk, das nicht ausgebremst wird, sobald es wächst.

Der Avalanche Konsens unterscheidet sich dabei grundlegend von klassischen Proof-of-Stake- oder Proof-of-Work-Systemen. Statt feste Runden oder zentrale Leader zu verwenden, nutzt das Netzwerk ein Verfahren wiederholter Zufallsabfragen. Jeder Validator befragt in kurzen Intervallen eine kleine, zufällig ausgewählte Gruppe anderer Validatoren und prüft deren Einschätzung zu einer Transaktion. Stimmen genügend Knoten überein, wird das Ergebnis statistisch stabil – der Konsens steht.

Durch diese probabilistische Abstimmung entstehen keine Warteschlangen oder Blöcke, die auf globale Bestätigung warten. Die Finalität einer Transaktion liegt im Durchschnitt unter zwei Sekunden.

Der Konsens funktioniert in zwei Varianten: Avalanche (DAG-basiert) für parallele Transaktionen und Snowman (linear) für Smart Contracts. Beide nutzen dieselbe Logik, unterscheiden sich aber in der Struktur. Die DAG-Variante validiert viele Transaktionen gleichzeitig, während Snowman sie sequenziell ordnet. Das Ergebnis ist ein System, das zugleich hohe Geschwindigkeit und deterministische Sicherheit bietet.

Avalanche gliedert sich in drei Hauptchains, die verschiedene Aufgaben übernehmen und dennoch eng verzahnt sind.

ChainFunktionKonsensvarianteAufgabe im Netzwerk
C-ChainSmart-Contracts AusführungSnowmanDeFi Anwendungen, dApps, EVM-Kompatibilität
P-ChainPlattform ManagementSnowmanStaking, Validator-Koordination, Subnet-Verwaltung
X-ChainAsset TransferAvalanche (DAG)Ausgabe und Transfer digitaler Vermögenswerte

Diese Struktur ist das Rückgrat des Systems. Während die C-Chain für Smart Contracts verantwortlich ist, sorgt die X-Chain für den Token-Transfer mit hoher Parallelität. Die P-Chain koordiniert das gesamte Netzwerk, verwaltet Validatoren und ermöglicht den Betrieb sogenannter Subnets.

Subnets sind eigenständige Blockchains, die innerhalb des Avalanche-Ökosystems laufen. Sie können eigene Regeln, Gebührenmodelle und Token-Ökonomien besitzen. Ein Unternehmen kann ein Subnet nutzen, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen, ein Entwicklerteam, um ein Spiel mit zehntausenden Transaktionen pro Sekunde zu betreiben.

Jedes Subnet wird durch ein Validator-Set gesichert, das gleichzeitig Teil des Hauptnetzes sein muss. So bleibt die Verbindung zur P-Chain erhalten, während jedes Subnet autonom skalieren kann.

Technisch ist das Modell offen. Ein Subnet kann eine eigene Virtual Machine nutzen – von EVM-ähnlichen Umgebungen bis zu komplett angepassten Ausführungsmodellen. Damit wird Avalanche zu einer Plattform, die sich an Use Cases anpasst, statt diese einzuschränken.

Tokenökonomie und Governance

Der native Token AVAX hat eine feste Obergrenze von 720 Millionen Tokens. Beim Start wurden etwa 360 Millionen ausgegeben, der Rest gelangt über Staking-Belohnungen in Umlauf. Rund die Hälfte des derzeitigen Bestands ist gestaked.

AVAX erfüllt drei Funktionen: Er bezahlt Transaktionsgebühren, dient als Einsatz für das Staking und gewährt Validatoren Stimmrechte bei Governance-Entscheidungen. Alle Gebühren werden automatisch verbrannt, wodurch das Angebot sinkt, sobald die Netzwerkauslastung steigt. Dieses Modell verleiht AVAX einen deflationären Charakter, der sich von den meisten anderen Kryptowährungen unterscheidet.

Validatoren müssen mindestens 2000 AVAX hinterlegen, um am Konsens teilzunehmen. Delegierende können mit 25 AVAX staken. Die Laufzeit beträgt zwischen zwei Wochen und einem Jahr. Es gibt kein Slashing, was bedeutet, dass keine Token bei Fehlverhalten verloren gehen – Validatoren erhalten einfach keine Belohnung, wenn sie inaktiv sind.

Leistungsdaten und technischer Vergleich

Im Gegensatz zu monolithischen Netzwerken wie Ethereum oder Solana teilt Avalanche Aufgaben strikt auf und erlaubt parallele Verarbeitung.

NetzwerkFinalitätGeschätzte TPSArchitekturEnergieverbrauch
Avalanche< 2 Sekundenbis zu 4.500Multi-Chain + Subnetssehr niedrig
Ethereum 2.0~ 12 Sekunden< 30Monolithischmittel
Solana~ 2,5 Sekunden~ 3.000Monolithischhoch
Cardano~ 20 Sekunden< 250Layered PoSniedrig

Die Daten zeigen, dass Avalanche Geschwindigkeit nicht durch Zentralisierung erkauft. Das Netzwerk verteilt die Validierung auf tausende Knoten und behält gleichzeitig die Leistung, die für Anwendungen im Finanz- oder Gaming-Bereich notwendig ist.

Ökosystem und reale Nutzung

Auf der C-Chain laufen große DeFi-Projekte wie Aave, Curve oder Trader Joe. Diese Anwendungen nutzen die EVM-Kompatibilität, um Nutzerströme von Ethereum ohne aufwändige Portierung aufzunehmen.

Im Bereich Gaming und NFTs entstehen Projekte wie Crabada oder Kalao, die eigene Subnets verwenden, um hohe Transaktionsfrequenzen zu erreichen. Auch Unternehmen wie Deloitte nutzen Avalanche. Ihre Plattform Close As You Go basiert auf Avalanche-Technologie und digitalisiert staatliche Hilfsprogramme mit verifizierbaren Transaktionsnachweisen.

Die Avalanche Bridge verbindet das Netzwerk mit Ethereum und Bitcoin. Transfers laufen über Multi-Party-Computation, wodurch zentrale Verwahrstellen überflüssig werden. Das reduziert Sicherheitsrisiken und Transaktionskosten deutlich.

Infrastruktur-seitig existiert mit Core Wallet eine native Browser-Lösung, die mehrere Chains gleichzeitig verwalten kann. Entwickler greifen über HyperSDK auf Werkzeuge zur Erstellung eigener Virtual Machines zu – ein Ansatz, der die Einstiegshürde für Subnets senkt.

Avalanche

Weiterentwicklung und Zukunftsperspektive

Avalanche bleibt technisch in Bewegung. Das geplante Upgrade Avalanche 9000 soll die Subnet-Erstellung vereinfachen, die Netzwerkkommunikation durch BLS-Signaturaggregation beschleunigen und Hardwareanforderungen senken. Ziel ist, eine Architektur zu schaffen, die zehntausende Subnets gleichzeitig unterstützt, ohne dass einzelne Ketten einander beeinflussen.

Parallel dazu forscht Ava Labs an Verbesserungen des Konsenses. Mit Snowman++ werden Synchronisationszeiten weiter reduziert, während experimentelle Protokolle wie Frosty auf partielle Asynchronität vorbereitet sind – ein Ansatz, der Avalanche robuster gegenüber Netzwerklatenzen macht.

Langfristig positioniert sich Avalanche als Basisschicht für spezialisierte Ökosysteme. Statt eine einzige, alles umfassende Blockchain zu betreiben, entsteht eine Familie miteinander verbundener Chains, die sich gegenseitig ergänzen.

Avalanche News: M2 Capital investiert 21 Mio. USD in AVAX One

Die Investmentgesellschaft M2 Capital, Teil der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen M2 Group, hat 21 Millionen US-Dollar in AVAX One investiert. Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen wurde gegründet, um institutionelle Bestände von Avalanche-Token (AVAX) zu konsolidieren und strategisch zu verwalten. Auf seiner Bilanz stehen derzeit rund 420 Millionen USD in AVAX-Assets; über weitere Kapital- und Tokenbeiträge sollen zusätzlich mehr als 300 Millionen USD eingeworben werden.

Mit der neuen Finanzierung will AVAX One seine Infrastruktur- und Staking-Kapazitäten ausbauen sowie das Treasury-Management erweitern. Ziel ist es, Erträge aus Staking und Liquidität systematisch zu steigern und regulatorisch sauber abzubilden. Die Runde wurde von M2 Capital angeführt, das sich bereits an Projekten wie Sui und Ethena beteiligt hat.

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