Der Beitrag „Bitcoin, Ethereum und XRP Preise fallen, während die Fed die Zinsen hält und Trump den Iran-Deal ablehnt" erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Die Kryptomärkte gaben heute nach, als zwei bedeutende makroökonomische Entwicklungen gleichzeitig eintrafen. Die Federal Reserve hielt die Zinsen unverändert – in dem, was Jerome Powells letzte Zinsentscheidung als Fed-Vorsitzender markiert –, während Präsident Trump Irans Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus ablehnte und eine neue Welle von Militärschlägen ankündigte.
Bitcoin fiel auf 75.164 $, ein Minus von 1,29 % am Tag und 4,83 % in der vergangenen Woche. Ethereum sank auf 2.241 $, ein Rückgang von 2,09 % in 24 Stunden. XRP rutschte auf 1,35 $, down 2,03 % am Tag. Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung liegt bei 2,53 Billionen $ und der Fear-and-Greed-Index steht bei 39, im Angst-Bereich.
Die alarmierende Sprachverschiebung der Fed
Die Zinsentscheidung selbst war weitgehend erwartet worden. Was nicht erwartet wurde, war eine Änderung in der Beschreibung der Inflation durch die Fed. Monatelang hatten politische Entscheidungsträger die Inflation in offiziellen Erklärungen als „etwas erhöht" charakterisiert. Die Entscheidung vom Mittwoch entfernte diesen Qualifikator vollständig.
Die Fed sagt nun, die Inflation „ist erhöht." Diese einzelne Wortänderung hat erhebliches Gewicht für Risikoanlagen. Sie signalisiert, dass Zinssenkungen, mit denen die Märkte für später in diesem Jahr gerechnet hatten, möglicherweise weiter entfernt sind als bisher angenommen. Höhere Zinsen für längere Zeit ist nicht das Umfeld, das Krypto oder Aktien beim Übergang in die zweite Hälfte des Jahres 2026 wollen.
Iranische Eskalation erhöht den Druck
Die makroökonomische Unsicherheit wird dadurch verstärkt, dass Präsident Trump Irans Angebot zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus ablehnte und Pläne für das bestätigte, was Axios als „kurze und mächtige" Angriffswelle auf iranische Infrastruktur beschrieb. Trump sagte, er werde eine Seeblockade aufrechterhalten, bis Iran einem Atomabkommen zustimmt, und stellte fest, dass iranische Ölspeicher und Pipelines durch die anhaltenden Exportbeschränkungen unter starkem Druck stehen.
Die US-Ölpreise stiegen aufgrund der Nachrichten auf über 107 $ pro Barrel. Energiepreisspitzen fließen direkt in die Inflationsmesswerte ein, was erklärt, warum sich die Sprache der Fed genau in diesem Moment verhärtete. Steigendes Öl, erhöhte Inflation und keine Zinssenkungen sind eine Kombination, die Investoren historisch gesehen von spekulativen Anlagen fernhält.


