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Bitcoin bewegt sich seit einiger Zeit in einer relativ engen Bandbreite. On-Chain-Daten zeigen, dass eine große Gruppe von Anlegern zwischen 60.000 und 69.000 Dollar eingestiegen ist. Da viele von ihnen nun in der Nähe ihres Einstiegskurses liegen, fehlt oft der Anreiz, in Panik zu verkaufen. Das macht diese Zone zu einer soliden Unterstützungsebene.
Zusätzlich bleibt ein deutlicher Akkumulationstrend sichtbar. Wallets, die vorwiegend nachkaufen, haben ihren gemeinsamen Bestand seit Jahresbeginn von rund zwei Millionen auf mehr als vier Millionen BTC verdoppelt. Vor allem kleinere Privatanleger scheinen hier der Motor zu sein. Diese Gruppe vergrößert ihre Position Schritt für Schritt. Aber auch Wale sind bemerkenswert aktiv, wie diese Grafik von CryptoQuant zeigt:
Gleichzeitig blinken Indikatoren, die man nicht ignorieren sollte. Der Realized Price, der durchschnittliche Kaufkurs aller im Umlauf befindlichen Bitcoins, liegt bei rund 54.900 Dollar. Bei früheren starken Korrekturen erwies sich dieses Niveau regelmäßig als Zone, in der sich der Markt erholte. Bricht die aktuelle Unterstützung, richten viele Analysten ihren Blick daher automatisch auf diese Zone als mögliche nächste Station.
Auch die Profitabilität von Transaktionen nimmt ab. Das deutet häufig darauf hin, dass weniger frisches Kapital in den Markt fließt. Historisch gesehen ist das keine Garantie für einen Rückgang, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit einer zähen Phase, in der Erholungsversuche schneller scheitern.
Darüber hinaus kühlt die Aktivität an großen Börsen ab, wie Daten von CryptoQuant zeigen. Der Zufluss von Bitcoins zu Handelsplattformen liegt niedriger als während der Wachstumsphasen in 2023 und Anfang 2024. Das passt zum Bild, dass mehr Coins in die Langzeitaufbewahrung fließen statt zum Verkaufsknopf.
Aber es gibt noch etwas, das dieses „Tauziehen“ abrupt kippen kann: geopolitische Spannungen. Bei einer akuten Eskalation – wie zunehmenden Spannungen rund um den Iran – zeigen Finanzmärkte oft einen Reflex: Risiko runter, Cash und sichere Häfen rauf.
Bitcoin wird in solchen Momenten meist als Risikoanlage behandelt, wodurch eine schnelle Verkaufswelle entstehen kann. In diesem Szenario könnten Kurzfristanleger zusätzlichen Druck ausüben.
Neben der Geopolitik bleibt die US-amerikanische Makroagenda entscheidend. Daten zur Inflation und zum Wirtschaftswachstum können das Bild schnell verändern. Kühlt die Inflation ab, steigen die Erwartungen an Zinssenkungen. Das ist in der Regel günstig für risikoreiche Märkte wie Krypto.
Fällt das Wachstum unerwartet stark aus, könnten Zinssenkungen verschoben werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt erneut deutlich nervös wird, ist dann beträchtlich groß.
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